Börse New York : Bilanzflut sorgt für Unsicherheit

Börse New York
Bilanzflut sorgt für Unsicherheit

Die Wall Street hat zum Wochenstart nachgegeben. Die Anleger zeigten sich vor dem Start der ersten Berichtssaison des Jahres mit den US-Bilanzen für das vierte Quartal skeptisch.
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New YorkDie Wall Street ist mit Verlusten in die Woche gestartet. Die Anleger trennten sich von Aktien, während eine Welle von Bilanzen für das vierte Quartal auf sie zurollte.

"Die Leute spekulieren, dass es diesmal keine gute Saison sein könnte", sagte Analyst Peter Jankovskis vom Investmenthaus OakBrook. Allein 29 im S&P 500 gelistete Unternehmen werden in der laufenden Woche Einblick in ihre Bücher geben, darunter Morgan Stanley, Citigroup, Goldman Sachs und JPMorgan Chase.

Besonders im Blick stand am Montag zunächst aber der Whiskey-Hersteller Beam, der nach der Nachricht über eine Übernahme durch den Schweppes-Produzenten Suntory dem Abwärtstrend trotzte und fast 25 Prozent gewann.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 16.453 und einem Tief von 16.240 Punkten. Er schloss mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 16.259 Zählern. Der breiter gefasste S&P büßte 1,3 Prozent auf 1819 Stellen ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 1,5 Prozent auf 4113 Punkte nach. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax dagegen mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 9510 Zählern in den Feierabend.

"Die Leute halten die Füße still", sagte Douglas DePietro mit Blick auf die Zurückhaltung in New York. Sie warteten die ersten wichtigen Bilanzen ab, um ein Gefühl für den Verlauf der aktuellen Saison zu bekommen. DePietro selbst hat neben JPMorgan und Wells Fargo am Dienstag im späteren Verlauf der Woche auch General Electric und Intel im Blick. Nach dem grandiosen Börsenjahr 2013 blieben die Investoren defensiv, bis sie Einblick in die aktuellen Zahlen bekommen hätten, sagte auch Michael O'Rourke, Aktienstratege bei Jones Trading. Der S&P hatte im vergangenen Jahr ein Plus von fast 30 Prozent verbucht.

Für Aufsehen sorgte am Montag die Übernahme des Jim-Beam-Produzenten Beam durch Suntory aus Japan. Damit steigt Suntory zum drittgrößten Spirituosen-Anbieter auf. Die Beam-Aktie ging 24,6 Prozent höher aus dem Handel.

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