Börse New York
China bremst US-Börsen aus

China bleibt ein Problemfall für die Börsen rund um die Welt. Auch in New York kamen die Aktienmärkte kaum vom Fleck. Bei den Einzelwerten sorgte der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart für Enttäuschung.
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New YorkSorgen um die chinesische Wirtschaft und enttäuschende Unternehmenszahlen von Wal-Mart haben am Dienstag die US-Börsen belastet. Wie zuvor in Europa reagierten die Händler auf einen Rückgang von sechs Prozent beim Leitindex der Shanghaier Börse. "Die Party in China scheint vorbei zu sein", sagte David Madden vom Online-Broker IG. Auch Energie- und Rohstofftitel litten unter der Entwicklung im Reich der Mitte.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 17.511 Punkten etwa 0,2 Prozent im Minus. Im Verlauf pendelte er zwischen 17.486 und 17.568 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 2096 Zählern 0,26 Prozent tiefer aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq verlor 0,64 Prozent und schloss bei 5059 Punkten. In Frankfurt hatte der Dax mit 10.915 Punkten etwa 0,2 Prozent im Minus geschlossen.

Bei den Einzelwerten fielen die Aktien von Wal-Mart um fast 3,4 Prozent. Der weltgrößte Einzelhändler hatte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Dem Konzern machen höhere Löhne und der starke Dollar zu schaffen.

Dagegen verteuerten sich Home Depot-Aktien um 2,6 Prozent. Die weltgrößte Baumarktkette profitiert von der Renovierungslust der US-Hauseigentümer. Nach einem überraschend starken zweiten Quartal schraubte Home Depot die Prognose für das Gesamtjahr nach oben.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 690 Millionen Aktien den Besitzer. 1063 Werte legten zu, 1975 gaben nach und 157 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,49 Milliarden Aktien 890 im Plus, 1906 im Minus und 148 unverändert.

Bei den US-Staatsanleihen wurde mit Spannung auf die Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed am Mittwoch geschaut. Die zehnjährigen Papiere fielen um 12/32 auf 98-8/32. Sie rentierten mit 2,2 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 1-05/32 auf 100-10/32 und hatten eine Rendite von 2,86 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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