Börse New York
Dow Jones bewegt sich kaum

Die Wall Street trat auf der Stelle. Hauptthema blieb die steigende Unsicherheit über die Geldpolitik der Notenbank Fed. Nur für die Aktien von Blackberry und Apple lief es am Montag besser.
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New YorkWegen der Urlaubszeit hat sich die Wall Street zum Wochenstart lustlos gezeigt. Sowohl Dow Jones als auch S&P 500 gingen kaum verändert aus dem Handel. Die Umsätze waren vergleichsweise gering. "Es gibt sehr wenige negative Nachrichten, aber es fehlen auch positive", sagte Andrew Wilkinson von Miller Tabak & Co. Der Nasdaq dagegen lag wegen Zuwächsen bei Apple und Blackberry im Plus.

Für Unsicherheit sorgt weiter die US-Notenbank, die ihre sehr lockere Geldpolitik wohl bald beenden wird. Unklar ist aber, wann dies geschehen könnte. So haben mehrere Fed-Mitglieder gesagt, dass der Ausstieg bereits im September beginnen könnte, wenn sich die Wirtschaftslage weiter verbessern sollte. Die Geldpolitik der Fed hat dem S&P in diesem Jahr zu einem Zuwachs von fast 19 Prozent verholfen.

Am Montag sank der Index aber um 0,1 Prozent auf 1689 Stellen. Der Dow-Jones-Index mit den Standardwerten lag praktisch unverändert bei 15.419 Punkten. Im Tagesverlauf pendelte er zwischen den Marken von 15.359 und 14.441 Zählern. Der Nasdaq stieg um 0,3 Prozent auf 3669 Zähler. In Frankfurt schloss der Dax mit einem Plus von 0,25 Prozent auf 8359 Stellen.

Bei den Einzelwerten standen die Smartphone-Hersteller Apple und Blackberry im Interesse der Anleger. Apple wird nach einem Bericht des Blogs AllThingsD am 10. September sein überarbeitetes iPhone vorstellen. Das wäre rechtzeitig vor dem umsatzstarken Weihnachtsgeschäft. Die Aktie stieg um 2,8 Prozent.

Um mehr als zehn Prozent im Plus lagen Papiere des Apple-Konkurrenten Blackberry , der bei Mobiltelefonen mit E-Mail-Funktion einst führend war. Das inzwischen angeschlagene Unternehmen spielt angesichts wegbrechender Marktanteile Alternativen durch. Auch ein Verkauf wird dabei nicht ausgeschlossen.

Um mehr als neun Prozent auf 39,59 Dollar ging es für Steinway Musical Instruments aufwärts. Die Muttergesellschaft des New Yorker Klavierbauers Steinway & Sons hat nach eigenen Angaben ein Übernahmeangebot einer nicht genannten Investmentgesellschaft in Höhe von 38 Dollar je Aktie erhalten.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 580 Millionen Aktien den Besitzer. 1626 Werte legten zu, 1364 gaben nach, und 103 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,42 Milliarden Aktien 1430 im Plus, 1086 im Minus und 97 unverändert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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