Börse New York: Dow Jones kommt kaum vom Fleck

Börse New York
Dow Jones kommt kaum vom Fleck

Die Konjunktur macht den USA wieder zu schaffen. Der New Yorker Fed Index lag hinter den Erwartungen. Die US-Anleger reagierten enttäuscht. Die Aufmerksamkeit der Händler galt aber ohnehin eher Übernahme-Berichten.
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New YorkDie Standardwerte an den US-Börsen haben am Dienstag kaum verändert geschlossen. Einerseits wurden enttäuschende US-Konjunkturdaten vorgestellt. Andererseits galt die Aufmerksamkeit der Händler ohnehin eher Übernahme-Berichten: Der Pharmakonzern Actavis etwa will für rund 25 Milliarden Dollar den Rivalen Forest Laboratories kaufen. Noch mehr aber trieb die Anleger ein Medienbericht um, wonach Apple in den Sparten Automobile und Medizingeräte zukaufen könne und sich möglicherweise für den Elektroauto-Pionier Tesla interessiere.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Abschlag von 0,15 Prozent bei 16.130 Punkten. Im Verlauf war er zwischen 16.107 und 161.167 Zählern gependelt. Der breiter gefasste S&P-500 stieg indes um 0,1 Prozent auf 1840 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq gar um 0,7 Prozent auf 4272 Punkte zu. Es war der erste Handelstag der Woche. Die US-Börsen waren am Montag wegen eines Feiertages geschlossen. In Frankfurt schloss der Deutsche Aktienindex Dax quasi unverändert mit 9659 Zählern.

Tesla-Aktien stiegen um 2,8 Prozent auf 203,70 Dollar und lagen zwischenzeitlich gar auf einem Allzeit-Hoch von 206 Dollar. Vor knapp einem Jahr waren sie noch für 33 Dollar zu haben. Das Kursplus am Dienstag war auf einen Bericht des "San Francisco Chronicle" zurückzuführen, wonach sich der Apple-Manager Adrian Perica im Zuge von Zukaufsüberlegungen 2013 mit dem Tesla-Gründer Elon Musk getroffen habe. Der "Chronicle" hatte das am Sonntag berichtet. Da die US-Börsen aber am Montag geschlossen hatten, konnten Anleger erst am Dienstag darauf reagieren.

Gefeiert wurde von den Investoren die 25 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Forest Laboratories durch den Generika-Spezialisten Actavis. Forest-Aktien stiegen um 27,5 Prozent, Actavis um fünf Prozent.

Blackberry legten 5,3 Prozent zu. Der Hedgefonds-Manager Dan Loeb hat zehn Millionen Aktien des kriselnden Mobiltelefon-Konzerns gekauft. Papiere von Coca-Cola verloren 3,7 Prozent. Der Getränkehersteller musste einen Gewinnrückgang hinnehmen.

Die aktuellen Konjunkturdaten waren überraschend schwach. So sank der Index der New Yorker Fed für das verarbeitende Gewerbe im Februar unerwartet kräftig auf 4,48 Punkte. Im Januar war der Index noch auf 12,51 Punkte und damit den höchsten Stand seit 20 Monaten gestiegen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,72 Milliarden Aktien den Besitzer. 2004 Werte legten zu, 1003 gaben nach und 143 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,88 Milliarden Aktien 1810 im Plus, 810 im Minus und 106 unverändert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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