Börse New York
Dow Jones kratzt weiter an der 20.000er-Marke

Die US-Indizes schlossen im Montagshandel uneinheitlich. Der Dow Jones blieb weiter hauchdünn unter der 20.000-Punkte-Marke, der Nasdaq-Index kletterte auf Rekordhöhe. Fusionspläne beflügeln den Gesundheitssektor.
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New YorkAn der Wall Street ist der Dow-Jones-Index im Kampf mit der 20.000-Punkte-Marke zum Wochenstart etwas zurückgefallen. Kursverluste von Banken- und Energietiteln zogen das Börsenbarometer der US-Standardwerte am Montag ins Minus. Aufwärts ging es dagegen bei den Technologieaktien: Der Nasdaq-Index stieg auf ein neues Rekordhoch. Anleger warten jetzt mit Spannung auf die bevorstehende Bilanzsaison. In den nächsten Wochen liege das Augenmerk wieder verstärkt auf den Firmenergebnissen, sagte Aktienstratege Matt Jones von J.P. Morgan Private Bank.

Der Dow-Jones -Index der Standardwerte ging 0,4 Prozent tiefer aus dem Handel mit knapp 19.887 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor ebenfalls 0,4 Prozent auf rund 2269 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg dagegen um 0,2 Prozent auf fast 5532 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent schwächer auf nahezu 11.564 Punkte.

An der Wall Street lasteten gesunkene Ölpreise auf den Kursen. Energieaktien notierten im Schnitt 1,5 Prozent tiefer. Zu den Verlierern zählten auch Banktitel. Schwergewicht Goldman Sachs etwa lag 0,8 Prozent im Minus. P&G verloren 0,7 Prozent und Coca-Cola ein Prozent, nachdem Goldman-Analysten beide Verbraucherwerte heruntergestuft hatten.

Fusionspläne sorgten dagegen für deutliche Kursgewinne im Gesundheitssektor, der 0,4 Prozent zulegte. Der US-Pharmakonzern Ariad gewann knapp 73 Prozent an Wert. Er soll für umgerechnet rund fünf Milliarden Euro vom japanischen Rivalen Takeda übernommen werden. Außerdem will UnitedHealth für 2,3 Milliarden Dollar Surgical Care Affiliates kaufen. Der Kurs von Surgical Care Affiliates schoss 16 Prozent in die Höhe. UnitedHealth sanken hingegen 0,3 Prozent.

An der New Yorker Börse wechselten rund 820 Millionen Aktien den Besitzer. 1070 Werte legten zu, 1891 gaben nach und 123 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,87 Milliarden Aktien 1166 im Plus, 1687 im Minus und 206 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die Kurse, weil Investoren sichere Anlagehäfen suchten angesichts der Kursverluste der chinesischen Währung und der Ungewissheit über den geplanten Ausstieg Großbritanniens aus der EU. Die zehnjährigen Staatsanleihen legten 12/32 zu auf 96-24/32. Sie rentierten mit 2,37 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 24/32 auf 98-08/32 und hatten eine Rendite von 2,96 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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