Börse New York
Dow Jones rutscht deutlich unter 18.000 Punkte

Der Blick in die Bücher der Dow-Schwergewichte wie American Express enttäuscht die Anleger. Im Handel laufen die US-Börsen mit hohen Abschlägen. Selbst ein aufgehelltes Konsumklima kann den Sturz nicht bremsen.
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New YorkEnttäuschende Quartalszahlen von großen US-Unternehmen wie AMD oder American Express haben die Wall Street am Freitag belastet. Auch einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands nannten Händler als Grund. Das schuldengeplagte Land werde sämtliche noch verbliebenen Barreserven im öffentlichen Sektor anzapfen müssen, um Ende April die fälligen zwei Milliarden Euro für Gehälter und Pensionen der Staatsbediensteten zu bezahlen, sagten Vertreter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Gelinge dies nicht, fehlten wohl 1,6 Milliarden Euro. Das Finanzministerium dementierte den Bericht.

"Es gibt nicht einen Grund, warum es nach oben gehen sollte", sagte die Marktexpertin Anastasia Amoroso von J.P. Morgan Asset Management. Der Dow-Jones-Index gab 1,5 Prozent auf 17.826 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 1,1 Prozent auf 2081 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 1,5 Prozent auf 4931 Stellen. Über die Woche gesehen verlor der Dow 1,3 Prozent, der S&P ein Prozent und der Nasdaq 1,3 Prozent.

AMD -Aktien stürzten um mehr als zehn Prozent ab. Die schwache PC-Nachfrage macht dem Chip-Hersteller zu schaffen. Im ersten Quartal büßte der Intel -Rivale beim Umsatz ein und häufte einen unerwartet hohen Verlust an. American-Express -Anteile verloren 4,4 Prozent. Der Kreditkartenanbieter leidet unter dem gestiegenen Dollar und verlor mehrere Großverträge mit Unternehmen, die gemeinsam mit Amex Karten an Kunden ausgaben.

Der Siemens-Konkurrent General Electric nimmt für seinen Ausstieg aus dem Geschäft mit Gewerbeimmobilien einen Quartalsverlust von 13,6 Milliarden Dollar in Kauf. Im Industriegeschäft legte der Betriebsgewinn aber um neun Prozent zu. GE-Papiere verbilligten sich nur um 0,1 Prozent. Allerdings macht der Dollar neben GE auch dem Mischkonzern Honeywell zu schaffen und sorgte dort für Umsatzeinbußen. Honeywell-Aktien gaben deswegen um 2,1 Prozent nach.

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