Börse New York
Dow Jones rutscht unter 18.000 Punkte

Die US-Anleger haben über die Rede der Fed-Chefin Janet Yellen gründlich nachgedacht. Nach den Gewinnen vom Mittwoch tritt Ernüchterung ein. Der Dow Jones verliert - unter anderem wegen des Ölpreises.
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New YorkKursverluste bei Energiewerten haben die Wall Street am Donnerstag belastet. Anleger verdauten zudem die reduzierte Konjunkturprognose der US-Notenbank (Fed) für 2015.

Die US-Börsen hatten am Mittwoch zugelegt, nachdem Fed-Chefin Janet Yellen ein behutsames Vorgehen bei den anstehenden Zinserhöhungen signalisierte. "Sie hat den Märkten gesagt, dass sie eher später als früher kommen", erläuterte Marktstratege Peter Kenny von Clearpool Group. "Das sorgt für gute Stimmung an den Märkten, aber es wird deutlich mehr brauchen, um die Märkte höher zu treiben. Bessere Wirtschaftsdaten wären dafür sehr wichtig."

Der Dow-Jones-Index schloss 0,65 Prozent tiefer bei 17.959 Zählern. Der S&P-500 verlor 0,49 Prozent auf 2089 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq dagegen stieg gestützt von Kursgewinnen der Facebook-Aktie um 0,19 Prozent auf 4992 Zähler. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent schwächer auf 11.899 Zählern.

Die Händler fragten sich, was als Nächstes nach der Fed-Entscheidung komme, sagte Kevin Caron von Stifel, Nicolaus & Co. "Die Wirtschaft entwickelt sich anscheinend besser, und das könnte den Dollar stützen."

Vor Börsenstart waren bereits die Leistungsbilanz für das vierte Quartal sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht worden. Im frühen Handel wurden zudem die Frühindikatoren für Februar und der Philly Fed Index für März bekanntgegeben, die uneinheitlich ausfielen.

Auf der Verliererseite fanden sich insbesondere Energiewerte. Der Branchenindex rutschte knapp 1,7 Prozent ab. Hintergrund waren Sorgen, wonach es ein Überangebot an Öl gibt, sowie die Erholung des Dollar. Da Öl in der US-Währung abgerechnet wird, verteuert sich der Rohstoff mit deren Kursgewinnen.

Die Titel des Ölkonzerns Exxon Mobil gaben 1,9 nach, die von Chevron 1,8 Prozent. Sie litten unter dem fallenden Rohölpreis, der sich zuletzt um fast 4 Prozent verbilligte.

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