Börse New York
Dow Jones schließt knapp im Minus

Die Wall Street ging uneinheitlich aus dem Handel. Der Dow verlor, die Nasdaq legte zu. Ein Gerichtsurteil belastete Google.
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New YorkDie Schuldenkrise in Europa hat US-Börsianer vor der langen Osterpause vorsichtig gestimmt. Diese Zurückhaltung konnten auch unerwartet freundliche Arbeitsmarktdaten nicht überwinden, so dass die wichtigsten Indizes am Donnerstag in New York kaum vom Fleck kamen.

Für Verunsicherung sorgte weiterhin eine Anleihenauktion Spaniens vom Mittwoch, bei der Investoren eine deutlich höhere Rendite verlangten als zuvor. Dies weckte bei den Anlegern neue Furcht, dass weitere Staaten in Finanzierungsschwierigkeiten geraten könnten - vor allem wenn die Wirkung der großzügigen EZB-Geldspritzen für das Bankensystem nachlässt.

Der Dow-Jones-Index mit den 30 Standardwerten schloss 0,1 Prozent tiefer auf 13.060 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 fiel ebenfalls 0,1 Prozent auf 1398 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq dagegen legte 0,4 Prozent zu auf 3080 Punkte.

Im Wochenvergleich büßte der Dow-Jones-Index 1,1 Prozent ein, der S&P 0,7 Prozent und die Nasdaq 0,4 Prozent. In Frankfurt ging der Dax mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 6775 Punkten aus dem Handel.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der vergangenen Woche in den USA auf den niedrigsten Stand seit fast vier Jahren. Diese Statistik wurde als Hinweis gewertet, dass der Arbeitsmarkt weiter auf dem Weg der Besserung ist.

Die Konjunkturdaten zeigten weiter in die richtige Richtung, sagte Sean Kraus von CitizensTrust. Am Montag hatten sich bereits die Einkaufsmanager von Industrieunternehmen überraschend zuversichtlich geäußert und der Börse einen guten Start ins Quartal beschert.

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