Börse New York
Dow Jones schließt knapp im Plus

Ein starker Dollar und steigende Renditen für US-Staatsanleihen belasten die US-Börsen. Dennoch ging es minimal aufwärts. Vor allem Unternehmensdaten fanden Beachtung. Im Fokus der Anleger: Finanz- und Technologietitel. Hinzu kommt die Hoffnung auf eine Jahresend-Rally.
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HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte rückte 0,1 Prozent vor auf 11 372 Punkte. Im Verlauf pendelte er zwischen 11 327 und 11 389 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,4 Prozent zu auf 1228 Zähler und schloss damit auf seinem höchsten Stand seit September 2008. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ebenfalls 0,4 Prozent auf 2609 Stellen. In Frankfurt ging der Dax dagegen 0,4 Prozent schwächer auf 6975 Punkten aus dem Handel.

Die absehbare Verlängerung von Steuererleichterungen in den USA ließ die Renditen für US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit zuletzt auf 3,25 Prozent klettern - den höchsten Stand seit Juni. Auch der Dollar legte zeitweise zu. Die anvisierte Maßnahme schürte Sorgen vor wachsenden Haushaltsproblemen und Inflation.

Einige Analysten gingen davon aus, dass sich die Anleger auch in den kommenden Tagen eher zurückhalten werden. Dann dürfte es aber für den Markt wieder nach oben gehen, hieß es.

Zahlreiche Institutionen und Fonds hätten noch Geld in der Hinterhand, das sie vor Jahresende anlegen wollten, sagte der Marktstratege Ryan Detrick von Schaeffer's Investment Research.

Optimistisch zeigten sich Investoren und Strategen auch in einer neuen Reuters-Umfrage. Tenor: Eine anhaltende Verbesserung der wirtschaftlichen Lage dürfte dem Aktienmarkt über das gesamte Jahr 2011 Schwung geben, auch wenn internationale Entwicklungen im zweiten Halbjahr Stolperfallen bereit halten könnten.

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