Börse New York
Dow Jones und S&P 500 klettern auf Rekordhoch

Mit dem sechster Tagesgewinn in Folge verabschiedet sich die Wall Street mit Rekorden ins Wochenende. Der Dow Jones-Index und der S&P 500 erreichen neue Höchstkurse. Oracle-Werte geben nach enttäuschender Bilanz nach.
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New YorkDie US-Börsen haben am Freitag die Kursgewinne der vergangenen Tage zögerlich ausgebaut. Mangels größerer Handelsimpulse blieben die Kursveränderungen zwar gering. Dennoch gingen sowohl der S&P 500 als auch der Dow-Jones-Index höher als je zuvor aus dem Handel. "Es gibt immer noch die Hoffnung, dass sich die Wirtschaft verbessert und das Wachstum zulegt", erklärte Tim Ghriskey von der Solaris Group.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 16.947 Punkten 0,15 Prozent im Plus. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 1962 Zählern 0,17 Prozent höher aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent und schloss bei 4368 Punkten. Im Wochenvergleich legte der Dow-Jones-Index ein Prozent zu, der S&P 1,4 Prozent und die Nasdaq 1,3 Prozent. Der Dax ging 0,2 Prozent leichter bei 9987 Punkten aus dem Handel.

Auf Unternehmensseite im Blickpunkt standen die US-Aktien von Shire . Der britische Pharmakonzern hatte zuvor den amerikanischen Rivalen AbbVie mit dessen rund 46 Milliarden Dollar schwerer Übernahmeofferte abblitzen lassen . Die an der Nasdaq gehandelten Shire-Papiere legten mehr als 16 Prozent zu. Ebenfalls zu den größten Tagesgewinnern gehörten die Titel der Gebrauchtwagen-Kette Carmax mit einem Anstieg von ebenfalls mehr als 16 Prozent. Das Unternehmen verbuchte unerwartet gute Geschäftszahlen.

Die Anleger nicht überzeugen konnte dagegen die Nachricht, dass Apple Insidern zufolge im Oktober seine Smartwatch auf den Markt bringen wird. Im ersten Verkaufsjahr erwarte der US-Konzern die Auslieferung von 50 Millionen Geräten, hieß es. Die Aktie gab dennoch ein Prozent nach. Zu den Verlierern zählten auch Oracle. Die Aktien fielen vier Prozent, weil der US-Softwareriese die Börsianer mit seinen Quartalszahlen enttäuschte. Auch Darden Restaurants gaben nach den Quartalszahlen vier Prozent nach. Die Aktien von General Electric traten auf der Stelle, obwohl die französische Regierung dem Konzern im Bieterkampf um Alstom den Vorzug gab.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,72 Milliarden Aktien den Besitzer. 1747 Werte legten zu, 1299 gaben nach und 125 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,58 Milliarden Aktien 1527 im Plus, 1141 im Minus und 129 unverändert.

An den US-Kreditmärkten blieb die Zins-Entscheidung der Federal Reserve das wichtigste Thema. Die zehnjährigen Staatsanleihen um 3/32 auf 99-1/32. Sie rentierten mit 2,61 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 15/32 auf 98-27/32 und hatten eine Rendite von 3,44 Prozent.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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