Börse New York
Dow kommt nicht vom Fleck, Gewinne im Nasdaq

Die US-Indizes bewegen sich zum Wochenstart kaum von der Stelle. Im Fokus der Anleger liegen die Entwicklungen im Irak und die Veränderungen des Ölpreises. GM verlor nach weiteren Rückrufen rund ein Prozent.
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New YorkDie US-Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Händler behielten weiter die Entwicklung im Irak im Blick, wo die Armee nach der Ausrufung eines Kalifats durch Islamisten mit Hochdruck versucht, die Oberhand in den von Rebellen kontrollierten Gebieten zurückzugewinnen. Diese Offensive sorgte für einen Rückgang des Ölpreises.

Am Markt ließ offenbar die Sorge nach, die Lage könne gänzlich entgleiten. US-Rohöl wurde mit 105,61 Dollar 0,1 Prozent billiger gehandelt. Die Händler hoffen für die kommenden Tage jedoch auf ein regeres Geschäft als zuletzt. Sie setzen darauf, dass sich der Handel wegen des Unabhängigkeitstags am Freitag auf weniger Tage konzentrieren wird.

Dow im Minus, Gewinne im Nasdaq

Der Dow-Jones-Index schloss bei 16.826 Punkten 0,15 Prozent im Minus. Im Verlauf pendelte er zwischen 16.801 und 16.871 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 1960 Zählern praktisch unverändert aus dem Handel. Die technologielastige Nasdaq gewann 0,2 Prozent und schloss bei 4408 Punkten.

In Frankfurt verteidigte der Dax nach den Kursverlusten der Vorwoche die Marke von 9800 Punkten. Der deutsche Leitindex gewann 0,2 Prozent auf 9833 Zähler. Der EuroStoxx50 legte ebenfalls 0,2 Prozent auf 3235 Stellen zu. Unter den Einzelwerten stark gefragt waren an der Wall Street die Aktien von MannKind, die rund 9,6 Prozent zulegten. Am Freitag hatten die US-Behörden dem Unternehmen für ein Insulin-Präparat zum Inhalieren grünes Licht gegeben.

Aufwärts ging es auch mit den Anteilsscheinen der Bank of New York Mellon. Die Dividendenpapiere des Geldhauses verteuerten sich um 3,4 Prozent. Ein US-Fonds hatte bekanntgegeben, für eine Milliarde Dollar Aktien an dem Finanzinstitut erworben zu haben.

GM-Titel verloren dagegen um fast 0,9 Prozent. Der US-Autobauer kündigte einen weiteren Rückruf an. Diesmal werden weltweit 8,4 Millionen Wagen in die Werkstätten gerufen. Damit steigt die Zahl der dieses Jahr zurück gerufenen Wagen auf rund 30 Millionen – ein Rekord.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 790 Millionen Aktien den Besitzer. 1829 Werte legten zu, 1199 gaben nach und 156 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,84 Milliarden Aktien 1503 im Plus, 1176 im Minus und 123 unverändert.

Die US-Staatsanleihen zeigen sich wenig verändert. Analysten erklärten, die Händler wollten den Anfang des neuen Geschäftsquartals abwarten, bevor sie größere Geschäfte tätigten. Die zehnjährigen Papiere stiegen um 3/32 auf 99-24/32. Sie rentierten mit 2,53 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen um 9/32 auf 100-10/32 und hatten eine Rendite von 3,36 Prozent.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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