Börse New York
Durchwachsener Tag an der Wall Street

Kein Ostermontag im Handel in New York: Er lief dank guter Konsumdaten positiv an, die Märkte schlossen aber uneinheitlich. Die Hotelkette Starwood stand im Fokus. Nun blicken die Analysten gespannt auf die Fed.

New YorkDie US-Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,11 Prozent auf 17.535 Punkte. Der breiter gefasste S&P legte um 0,06 Prozent auf 2037 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,14 Prozent auf 4767 Zähler.

Mit Spannung warten Investoren nun auf mögliche Hinweise zu den anstehenden Zinsschritten von Fed-Chefin Janet Yellen sowie weiteren Vertretern der US-Notenbank am Dienstag. "Wir werden kein großes Handelsaufkommen sehen, bis wir nicht etwas Nennenswertes von der Fed gehört haben", sagte Mohanned Aama, Geschäftsführer von Beam Capital Management in New York.

Die US-Verbraucher steigerten ihre Ausgaben im Februar um 0,1 Prozent. Zugleich revidierte das Handelsministerium jedoch die Daten für Januar nach unten. Analysten bezeichneten das als Anzeichen dafür, dass die US-Wirtschaft zu Jahresbeginn an Schwung verloren hat. Investoren spekulierten daher eher auf ein weiteres Abwarten der Fed trotz des brummenden Arbeitsmarkts. Die Fed hatte die Zinszügel im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren angezogen. Sie will jedoch die Geldpolitik dieses Jahr nur behutsam weiter straffen und erst sehen, dass der Aufschwung auch bei den Amerikanern ankommt und die unerwünscht niedrige Inflation anzieht.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte am frühen Nachmittag in New York 0,28 Prozent fester bei 17.565 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500. legte 0,2 Prozent auf 2040 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,08 Prozent auf 4777 Stellen.

Bei den Einzelwerten standen unter anderem die Aktien von Starwood Hotels im Fokus. Die Papiere verteuerten sich um mehr als zwei Prozent, nachdem ein Konsortium um den chinesischen Versicherer Anbang in der Übernahmeschlacht um den Konzern noch einmal nachgelegt hatte. Die Fusion mit dem Hotelriesen Marriot, der mit Starwood bereits eine Übernahmevereinbarung unterzeichnet hat, scheint damit doch noch nicht sicher zu sein.

Dagegen büßten Papiere des Internet-Musikdienstes Pandora um mehr als zehn Prozent ein, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, Gründer Tim Westergren kehre auf den Chefsessel zurück. Aktien von Noble Energy gaben rund sieben Prozent nach, weil die Firma vor möglichen Verzögerungen bei der Erschließung eines Gasvorkommens in Israel warnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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