Börse New York: Energiewerte belasten die Wall Street

Börse New York
Energiewerte belasten die Wall Street

Die Ölpreise notieren im Minus. Das sorgt für schlechte Stimmung an den US-Börsen. Der Dow Jones gibt leicht nach. Neben den Konjunkturdaten stehen heute wieder zahlreiche Bilanzen im Fokus.

New YorkSinkende Energietitel haben zu Wochenbeginn die Wall Street belastet. Mangels sonstiger Impulse gaben am Montag einmal mehr die Ölpreise die Richtung vor, die als Gradmesser für die Konjunkturentwicklung gelten. Sie notierten etwas tiefer, weil Anleger weiter ein Öl-Überangebot fürchten. "Die Märkte dürften heute ruhig bleiben, weil es nicht viele marktbewegende Nachrichten gibt", sagte Portfoliomanager Paul Nolte vom Vermögensverwalter Kingsview Asset Management.

Die drei wichtigsten Indizes fielen um 0,3 Prozent: Der Dow-Jones-Index auf 18.086 Punkte, der breiter gefasste S&P 500 auf 2127 Stellen und der Index der Technologiebörse Nasdaq auf 5200 Zähler. In Frankfurt schloss der Dax 0,7 Prozent schwächer bei knapp 10.504 Punkten.

An der Wall Street standen Quartalsberichte im Blick. Die Bank of America steigerte dank des florierenden Anleihenhandels überraschend ihren Gewinn. Die Aktie stieg um 0,3 Prozent.

Der Spielzeughersteller Hasbro präsentierte ebenfalls Zahlen, die über den Erwartungen lagen. Seine Aktie schoss 7,4 Prozent in die Höhe.

Caterpillar büßten 0,4 Prozent ein. Der Baumaschinenhersteller steht vor einem Chefwechsel. Amtsinhaber Doug Oberhelman verlässt seinen Posten zum Jahresende und geht in den Ruhestand.

Energiewerte gaben im Schnitt um 0,4 Prozent nach. Nach Handelsschluss standen die Zwischenberichte von IBM und Netflix an. Kurz davor stiegen IBM um 0,2 Prozent, Netflix verloren 1,6 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 707 Millionen Aktien den Besitzer. 1179 Werte legten zu, 1777 gaben nach, und 155 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,41 Milliarden Aktien 1139 Werte im Plus, 1684 im Minus und 184 unverändert.

Bei den US-Staatsanleihen stand die Jagd nach Schnäppchen im Fokus. Die zehnjährigen Papiere stiegen um 7/32 auf 97-19/32. Sie rentierten mit 1,77 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen um 20/32 auf 94-10/32 und hatten eine Rendite von 2,52 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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