Börse New York
Erholung der Ölpreise stützt die US-Börsen

Die US-Börsen starteten mit klaren Gewinnen in die neue Woche. Die Anleger schielten bereits auf die Notenbank Fed, die am Mittwoch voraussichtlich zum ersten Mal seit fast zehn Jahren die Zinsen anheben wird.

New YorkDie Wall Street hat zum Wochenanfang Gewinne verbucht. Eine Erholung der Ölpreise im Handelsverlauf stützte die New Yorker Aktienmärkte. US-Rohöl wurde nach der anhaltenden Talfahrt am Montag mit 36,24 Dollar 1,7 Prozent fester gehandelt. An den europäischen Börsen hatte der Sinkflug des Preises für ein Barrel (159 Liter) Brent in die Nähe seines Tiefs von 2008 noch für Unruhe unter den Anlegern gesorgt. In den USA blickten die Investoren zudem bereits auf die amerikanische Notenbank Fed, die am Mittwoch voraussichtlich zum ersten Mal seit fast zehn Jahren die Zinsen anheben wird.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 17.378 und einem Tief von 17.138 Punkten. Er schloss mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 17.368 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 2021 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,4 Prozent auf 4952 Stellen vor. In Frankfurt hatte sich der Dax dagegen mit einem Abschlag von fast zwei Prozent aus dem Handel verabschiedet.

In New York griffen die Anleger vor allem bei Energiekonzernen beherzt zu. So verteuerten sich die Anteilsscheine von Exxon um 2,2 Prozent, die Papiere des Rivalen Chevron wurden 3,3 Prozent höher gehandelt. Besonders gefragt waren auch die Aktien von Trina Solar mit einem Plus von fast zwölf Prozent. Investoren wollen die Energie-Firma kaufen und anschließend von der Börse nehmen.

Dagegen gehörten Apple -Aktien mit einem Abschlag von 0,6 Prozent zu den Verlierern. Zuvor hatten Morgan Stanley und Barclays ihre Kursziele für die Papiere des iPhone-Herstellers gesenkt. Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen auch die Anteilsscheine von DuPont und Dow Chemical. Die beiden Konzerne wollen mit der größten Fusion der Chemiebranche aller Zeiten einen neuen Branchengiganten schmieden. DuPont verbilligten sich um 3,6, Dow Chemical um 3,9 Prozent.

Die Anteilsscheine von Newell Rubbermaid rückten ebenfalls ins Rampenlicht. Der Hersteller von "Parker"- und "Rotring"-Kugelschreibern will Jarden, den Anbieter von "Spontex"-Putzschwämmen und "Nuk"-Schnullern, für insgesamt 13,2 Milliarden Dollar übernehmen. Newell brachen fast sieben Prozent ein, während Jarden 2,6 Prozent zulegten.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,1 Milliarden Aktien den Besitzer. 810 Werte legten zu, 2326 gaben nach und 80 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von etwa 2,2 Milliarden Aktien 1034 Titel im Plus, 1804 im Minus und 139 unverändert.

An den US-Kreditmärkten machte sich die Nervosität vor dem Zinsentscheid der Federal Reserve bemerkbar. Die zehnjährigen Staatsanleihen gaben um 24/32 auf 100-07/32 nach. Sie rentierten mit 2,2234 Prozent. Die 30-jährigen Bonds büßten 1-16/32 auf 100-28/32 ein und hatten eine Rendite von 2,9541 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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