Börse New York
Gute Daten bringen US-Kurse nicht vom Fleck

Gute Konjunkturdaten hätten die US-Anleger beflügeln können - doch stattdessen dümpelten die Indizes um das Vortagsniveau herum. Zu den Gewinnern zählte der Kosmetikkonzern Elizabeth Arden.
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New YorkTrotz positiver Arbeitsmarkt- und Außenhandelsdaten hat sich die Wall Street am Donnerstag kaum bewegt. Der Dow Jones und die anderen Indizes gingen fast unverändert aus dem Handel.

In der vergangenen Woche stellten weniger US-Bürger Anträge auf Arbeitslosenunterstützung als erwartet. Einen Silberstreif für die US-Konjunktur bedeuteten auch die Juni-Zahlen zum Handelsdefizit: Es war das niedrigste seit eineinhalb Jahren. Zudem hoffen Marktteilnehmer auf konjunkturfördernde Maßnahmen der chinesischen Zentralbank.

Dennoch sank der Dow-Jones-Index der Standardwerte um 0,1 Prozent auf 13.165 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 bewegte sich ebenfalls nur minimal und schloss mit 1403 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,3 Prozent auf 3019 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax nahezu unverändert bei 6965 Stellen.

Die Märkte blickten mit einer gewissen Zuversicht in die kommenden Wochen und Monate, sagte Randy Warren von Warren Financial Services. Es gebe die leichte Aussicht auf Besserung im dritten Quartal, welche die Märkte beflügeln könne. Ähnlich äußerte sich mit Blick auf die Schuldenkrise im Euro-Raum auch Frank Lesh von FuturePath Trading LLC in Chicago. Zumindest für den Augenblick, so der Analyst, seien aus Europa keine schlagzeilenträchtige Risiken zu erwarten.

Die Aktien von News Corp gingen mit 0,2 Prozent Abschlag aus dem Handel. Der Medienkonzern musste wegen einer milliardenschweren Abschreibung einen Quartalsverlust von rund 1,6 Milliarden Dollar vermelden.

Der Kurs der Aktie des Kosmetikherstellers Elizabeth Arden, der zum Handelsstart um rund 21 Prozent durch die Decke gegangen war, beendete den Tag mit einem Plus von fast 13 Prozent. Das Unternehmen rechnet für 2013 mit einem Gewinn über den Erwartungen. Vor allem neue Parfüms sollen zu höheren Umsätzen führen.

Cisco Systems verbesserten sich um 3,1 Prozent. Goldman Sachs hatte den Netzwerkausrüster auf seine Kaufliste gesetzt.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 580 Millionen Aktien den Besitzer. 1631 Werte legten zu, 1340 gaben nach und 132 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,67 Milliarden Aktien 1368 im Plus, 1095 im Minus und 123 unverändert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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