Börse New York
Hoffnung auf EZB-Aktion gibt Wall Street Auftrieb

Die Wall Street hat erneut im Plus geschlossen. Der Dow Jones legt wieder zu. Den dritten Tag in Folge. Anleger setzen auf einen Markteingriff der Notenbanken. Nicht nur die Europäische Zentralbank ist jetzt am Drücker.
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DüsseldorfDie Wall Street setzt beharrlich auf Eingriffe der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen die Schuldenkrise. Die wichtigsten Indizes legten am Dienstag den dritten Tag in Folge in der Hoffnung auf weitere Schritte der EZB zu - Händler vertrauten darauf, dass die Notenbank mit dem Kauf von spanischen und italienischen Anleihen den Schuldenstaaten unter die Arme greifen und so den Euro verteidigen wird. Dass die deutsche Industrie im Juni wegen der Konjunkturflaute und der Krise das größte Auftragsminus seit November verbuchte, bestärkte die Investoren in ihrer Überzeugung, sagten Analysten. "Die Daten werden die EZB zwingen, etwas zu tun und wahrscheinlich auch die Fed dazu verleiten", sagte Peter Cardillo, Chef-Marktstratege bei Rockwell Global Capital.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher bei 13.168 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 kletterte 0,5 Prozent auf 1401 Zähler - damit überschritt er erstmals seit dem 3. Mai die Schwelle von 1400 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,9 Prozent auf 3015 Stellen. In Frankfurt ging der Dax mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 6967 Stellen aus dem Handel.

Der Präsident der Fed von Boston, Eric Rosengreen, heizte die Hoffnungen auf Unterstützung durch die Notenbanken an. In einem Interview der "New York Times" sagte er, dass die US-Notenbank Fed so lange Hypothekenpapiere und Staatsanleihen erwerben sollte, bis sie mit dem Zustand der Wirtschaft zufrieden sei. Notenbanker skizzierten derzeit einen Plan, der in Richtung weitere Hilfen ginge. "Wenn Mitglieder der Fed das offen sagen ist das gut und lässt die begründete Vermutung zu, dass es genau in diese Richtung geht", sagte Cardillo. Der Fed-Präsident von Dallas Richard Fisher warnte dagegen ausdrücklich vor neuen Wirtschaftshilfen kurz vor der Präsidentenwahl im November.

Auf Unternehmensseite standen die Aktien von Knight Capital erneut im Mittelpunkt. Nachdem Investoren das Überleben des US-Aktienhändlers am Vortag gesichert hatten, legten die Aktien zu Handelsbeginn zunächst kräftig zu. Die Zuversicht der Anleger schien sich jedoch im Handelsverlauf in Luft aufzulösen, denn die Titel schlossen leicht im Minus. In diesem Jahr haben sie rund drei Viertel ihres Wertes eingebüßt, weil eine verheerende Computerpanne Knight vergangene Woche an den Rand des Ruins geführt hatte.

Die Anteilsscheine von Pfizer fielen 2,1 Prozent, nachdem der Pharmakonzern mit Johnson & Johnson die Studien zu einem Alzheimer-Medikament aufgeben hatte. Die Aktien des Partners Elan sowie von Johnson & Johnson verzeichneten beide ebenfalls Verluste.

Die Umsätze blieben wegen der Ferienzeit dünn. An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,73 Milliarden Aktien den Besitzer. 1922 Werte legten zu, 1046 gaben nach und 120 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,9 Milliarden Aktien 1596 im Plus, 880 im Minus und 128 unverändert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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  • Die “Experten” der EZB sollten sich schnellstens in Behandlung begeben:

    http://www.swupload.com//data/Behandlung-eines-Privatpatienten.pdf

  • Ich kaufe derzeit von meinen "wertlosen" Euronen und von der Zeit die dank der "Retter" noch bleibt: Sämereien,Konserven MHD 2015,Holz,Kohle,Klamotten für die Familie usw.,usw....
    Ich sammle derzeit: Erfahrungen, Informationen, EM`s usw.,usw....
    Carpe Diem...
    PS: Ich habe es mittlerweile aufgegeben, mein "Umfeld" aus seinem Schäfchen-Schlaf zu erwecken!

  • Sie sprechen mir aus der Seele.

    Europa ist mehr oder weniger am Boden, die Genossen und Grünen erschüttern mit ihren Neidsteuern und Neidabgaben die Leistungsträger. In dem Land lohnt sich Leistung bald nicht mehr.

    Wie sollen die Firmen vorankommen und Gewinne abwerfen, wenn die Sozialisten in Europa der Schuldenmacherei Tür und Tor öffnen.

    Die Politiker sind unfähig und unwillig, diese Seuche aufzuhalten.

    Langsam glaube ich, die europäischen Sozialisten wollen ein baldiges Ende des Euro herbeiführen, damit wir wieder neues Geld drucken können. Dann beginnt der Schlendrian wieder von vorn.

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