Börse New York im Aufwind
Wall Street lässt sich von Terror nicht beirren

Wenn Warren Buffett nicht verkauft, ist an der Börse alles in Ordnung? Trotz des Pariser Terrors stiegen an der Wall Street die Aktien – gestützt von Ölpreisen und spektakulären Übernahmen. Doch es gab auch Verlierer.

New YorkDie Anschläge von Paris haben auch an der Wall Street für keine große Unruhe gesorgt. Die Kursverluste beschränkten sich am Montag auf Luftfahrt- und Touristikaktien, während der Gesamtmarkt zulegte.

Die Attacken dürften allenfalls leichte wirtschaftliche Auswirkungen haben, sagte Portfoliomanager Eric Wiegand von der U.S. Bank. Andreas Paciorek, Analyst bei CMC Markets, sieht die Finanzmärkte weiter von der Geldpolitik bestimmt und „im Takt der Notenbank-Rhetorik tanzen“.

So richten sich die Blicke weiter auf die möglicherweise im Dezember anstehende erste Leitzinserhöhung in den USA nach der großen Finanzkrise. Mit Blick auf die Europäische Zentralbank (EZB) hoffen die Anleger derweil auf eine weitere geldpolitische Lockerung.

Nach einem Bericht des Senders CNBC reagiert Investorenlegende Warren Buffett nicht mit Wertpapierverkäufen auf die Attentate in der französischen Hauptstadt, die am Freitag nach US-Börsenschluss bekanntgeworden waren.

Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Zuwachs von 1,4 Prozent auf 17.483 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 1,5 Prozent auf 2053 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq stieg um 1,15 Prozent auf 4984 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax wenig verändert mit 10.713 Punkten.

Gestützt wurden die US-Aktienmärkte von Energiewerten. Der Branchenindex notierte 3,25 Prozent im Plus, nachdem Frankreichs Luftangriffe auf Stellungen der Extremistenmiliz IS in Syrien vorübergehend für steigende Ölpreise sorgten. Exxon -Aktien gewannen 3,6 Prozent und Chevron 4,4 Prozent.

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Wall Street lässt sich von Terror nicht beirren

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Kursverluste in der Reisebranche

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