Börse New York
Irland sorgt an der Wall Street für Verunsicherung

Irlands Schuldenkrise verunsichert nicht nur die Anleger der europäischen Börsen. Nein, auch an der Wall Street trübt sich die Stimmung ein. Da helfen selbst gute Zahlen der Handelsriesen Wal-Mart und Home Depot nicht weiter. Europa muss das irische Problem in den Griff bekommen.
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HB NEW YORK. Sorgen über das Ausmaß der Schuldenkrise in Europa und Verunsicherung über die weitere Geldpolitik in China haben die US-Börsen am Dienstag tief ins Minus gedrückt. Federn lassen mussten vor allem Titel aus der Rohstoff- und Technologiebranche.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel 1,6 Prozent auf 11.023 Punkte. Im Verlauf pendelte er zwischen 10.978 und 11.194 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 sackte ebenfalls 1,6 Prozent auf 1178 Stellen ab. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,8 Prozent auf 2469 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax 1,9 Prozent tiefer auf 6663 Stellen.

Mit großer Spannung warteten die Händler auf Ergebnisse der Beratungen der Euro-Finanzminister zur irischen Schuldenkrise in Brüssel. Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf EU-Kreise, im Gespräch sei ein Rettungspaket von 80 bis 100 Milliarden Euro. Weltweit werde befürchtet, dass Hilfen für Irland einen Domino-Effekt auf andere Länder haben könnten, sagte Analyst Cort Gwon von FBN Securities. „In diesen wirtschaftlich heiklen Zeiten könnte ein Rückschlag für Europa einem Rückschlag für die ganz Welt gleichkommen.“

Neben Europa waren Spekulationen über eine weitere Straffung der chinesischen Geldpolitik vorherrschendes Thema an der Wall Street. Die Furcht vor höheren Zinsen schickte bereits die Börse in Shanghai auf Talfahrt. Die jüngste Zinserhöhung in China trat am Dienstag in Kraft. Dennoch bleibt nach Ansicht der chinesischen Notenbank die Inflation ein Problem.

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