Börse New York: JP Morgan hilft Wall Street nach oben

Börse New York
JP Morgan hilft Wall Street nach oben

An der Wall Street sorgten die steigenden Kurse bei Banktiteln und der sich stabilisierende Ölpreis für gute Laune. Gewonnen haben die die Aktien von Branchenprimus JP Morgan. Nach unten ging es für Best Buy-Papiere.

New YorkKursgewinne bei Energie- und Banktiteln haben der Wall Street am Donnerstag Auftrieb gegeben. Auslöser waren eine Stabilisierung der Ölpreise sowie der Quartalsbericht des größten US-Geldhauses JPMorgan, dessen Gewinn höher ausfiel als erwartet. Nach dem Börsenrutsch seit Jahresbeginn sei der Handel eher von Stimmungsschwankungen abhängig als von Fundamentaldaten, sagte Anlagestratege Bill Northey von U.S. Bank.

Der Dow-Jones-Index mit den Standardwerten schloss 1,4 Prozent fester auf 16.379 Punkten, nachdem er im Verlauf zwischen 16.075 und 16.482 Stellen gependelt war. Der breiter aufgestellte S&P-500 stieg 1,7 Prozent auf 1921 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-Index kletterte fast zwei Prozent 4615 Stellen. In Frankfurt ging der Dax 1,7 Prozent schwächer mit 9794 Punkten aus dem Handel.

An der Wall Street standen Finanzwerte im Blick, nachdem JPMorgan als erste US-Großbank ihre Zahlen präsentiert hatte. Im abgelaufenen Quartal steigerte der Branchenprimus seinen Gewinn überraschend stark und erzielte 2015 ein Rekordergebnis.

JPMorgan-Aktien zogen 1,5 Prozent an. Citigroup gewannen 0,4 Prozent, Wells Fargo 1,8 Prozent. Beide legen am Freitag ihre Ergebnisse vor.

Eine Erholung der Ölpreise half Energieaktien auf die Sprünge. Der Sektor legte 4,5 Prozent zu. Sinkende Ölpreise werden an den Märkten derzeit als negativ betrachtet, weil sie als Hinweis auf eine Konjunkturabschwächung gelten.

Übernahmespekulationen trieben den Kurs von WebMD zunächst in die Höhe. Nachdem der Betreiber eines Internetportals zu Gesundheitsfragen aber Gespräche über einen Komplett- oder Teilverkauf dementierte, drehten die Titel ins Minus und tendierten 7,7 Prozent tiefer.

Zu den Verlierern zählten Best Buy, die 9,7 Prozent abrutschten. Der Elektronikhändler hatte zuvor von einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft berichtet. Auch der Actionkamera-Anbieter GoPro verprellte Investoren mit einem Quartalsumsatz deutlich unter den Erwartungen. Die Aktie verlor fast 15 Prozent. Intel -Papiere lagen zuletzt 2,6 Prozent im Plus. Der Chipriese wollte nach Börsenschluss seinen Quartalsbericht veröffentlichen.

Der Eurokurs trat auf der Stelle. Die Gemeinschaftswährung kostete im New Yorker Handel zuletzt 1,0865 US-Dollar. Am Anleihemarkt verharrten die richtungsweisenden Staatspapiere der USA mit zehnjähriger Laufzeit bei 101 12/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,09 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,25 Milliarden Aktien den Besitzer. 2079 Werte legten zu, 1005 gaben nach und 113 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,54 Milliarden Aktien 1962 im Plus, 899 im Minus und 112 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben im Zuge der Stabilisierung der Ölpreise nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 8/32 auf 101-12/32. Die Rendite stieg auf 2,0944 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 28/32 auf 102-6/32 und rentierte mit 2,8900 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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