Börse New York
Kaum Bewegung an der Wall Street

US-Konjunkturdaten zeugen weiter vom souveränen Wirtschaftsaufschwung, gerade der Einzelhandel brummt. Doch die Anleger hielten sich zurück. Einen starken Auftritt an der Nasdaq hatte einzig Virgin America.
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New YorkDie US-Börsen haben sich am Freitag trotz guter Konjunkturdaten kaum bewegt und beendeten die Handelswoche uneinheitlich. Die US-Einzelhändler machten im Oktober mehr Umsatz. Die Einnahmen stiegen um 0,3 Prozent zum Vormonat. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet.

Für die verhaltene Stimmung machten Börsianer geopolitische Entwicklungen verantwortlich. "Über den internationalen Finanzmärkten hängt zudem das Damoklesschwert Ost-Ukraine, welches jederzeit erneut auf die Anleger fallen könnte", sagte Finanzmarkt-Experte Christian Henke vom Brokerhaus IG Markets

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent niedriger bei 17.634 Punkten. Dabei pendelte er zwischen 17.613 und 17.664 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 trat bei 2039 Punkten in etwa auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,18 Prozent auf 4688 Punkte vor. Auf Wochensicht gewannen Dow und S&P je 0,4 Prozent, die Nasdaq legte 1,2 Prozent zu. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax kaum verändert bei 9252,94 Punkten in den Feierabend.

Bei den Einzelwerten stiegen Baker Hughes um knapp zwei Prozent. Der auf Dienstleistungen rund um die Öl-Förderung spezialisierte Konzern hatte zuvor erste Fusionsgespräche mit dem größeren Rivalen Halliburton bestätigt.

Halliburton-Aktien erhöhten sich um 2,4 Prozent. Die Aktien von Hertz brachen dagegen um 4,5 Prozent ein. Der Autovermieter hatte zuvor eine Berichtigung seiner Bilanzen für 2012 und 2013 bekanntgegeben.

Bei ihrem Debüt an der US-Börse Nasdaq legten die Aktien von Virgin America 30 Prozent zu. Der Billig-Anbieter fliegt 22 Ziele in den USA und Mexiko an.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 700 Millionen Aktien den Besitzer. 1618 Werte legten zu, 1452 gaben nach und 141 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,73 Milliarden Aktien 1309 im Plus, 1380 im Minus und 152 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um +07/32 auf 99-12/32. Sie rentierten mit 2.322 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten stiegen um 18/32 auf 99-3/32 und hatten eine Rendite von 3.046 Prozent..

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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