Börse New York
Kaum Veränderungen an der Wall Street

In New York haben Dow Jones & Co. ihre Anfangsgewinne schnell wieder abgegeben. Bei den Einzelwerten überstrahlen Facebook-Aktien die restlichen Werte. Die Papiere notierten so hoch wie nie zuvor.
  • 1

New YorkTrotz ermutigender Konjunkturdaten hat die Wall Street am Donnerstag kaum verändert geschlossen. Chinas Industrie wuchs im Juli so kräftig wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Der überraschend deutliche Anstieg des Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft in der Euro-Zone habe Hoffnung auf eine Konjunkturerholung dort gemacht, sagte ein Händler. Darüber hinaus hellte sich die Lage am US-Arbeitsmarkt weiter auf. Belastet wurde die Stimmung allerdings weiter von der undurchsichtigen Lage in den Krisenherden Ukraine und Nahost. Auch der Einbruch beim Eigenheim-Absatz enttäuschte die Anleger.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat auf der Stelle und schloss bei 17.083 Punkten. Er pendelte dabei zwischen 17.061 und 17.119 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 stieg minimal um 0,05 Prozent auf 1987 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,04 Prozent auf 4472 Punkte nach. In Frankfurt schloss der Dax 0,4 Prozent höher auf 9794,06 Punkten.

Für gute Laune in New York sorgte vor allem Facebook : Das weltgrößte Online-Netzwerk wächst viel schneller als von Experten erwartet, was die Analysten mit positiven Kommentaren und die Anleger mit Käufen honorierten. Die Papiere schlossen gut fünf Prozent im Plus. In der Spitze stiegen sie auf Rekordhöhe.

Den Dow-Jones-Index belastete dagegen Caterpillar, deren Aktien um gut drei Prozent einbrachen. Der Baumaschinenhersteller erwartet keinen Aufschwung in der Bergbaubranche.

Abgestraft wurde auch General Motors, deren Aktien um 4,5 Prozent fielen. Die massive Pannenserie setzt der Opel-Mutter immer stärker zu. Erzrivale Ford konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal dagegen halten und in Europa wieder Profit einfahren. Ford legten 0,3 Prozent zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 630 Millionen Aktien den Besitzer. 1407 Werte legten zu, 1599 gaben nach und 152 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,89 Milliarden Aktien 1208 im Plus, 1448 im Minus und 129 unverändert.

Nach der Aufhellung am US-Arbeitsmarkt fielen die Preise für die Staatsanleihen. Die Verluste wurden wegen der Rolle der Bonds als sicherer Hafen angesichts der Krisen in Nahost und der Ukraine jedoch begrenzt. Die Preise für die zehnjährigen Staatsanleihen fielen um 14/32 auf 99-29/32. Sie rentierten mit 2,512 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 27/32 auf 101-13/32 und hatten eine Rendite von 3,301 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Börse New York: Kaum Veränderungen an der Wall Street"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Tja, die Wall Street hat jetzt bald ausgedient ....
    Sie wird nicht mehr gebraucht und vielleiecht gleich komplett mit entsorgt bei dem kommenenden FALS FLAG Nuke Terror...

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%