Börse New York
Konjunkturdaten drücken die Stimmung

Uneinheitlich ausgefallene Konjunkturdaten sorgen am Donnerstag für leichte Verluste bei den großen US-Indizes. Nach dem negativ ausgefallenen Stresstest sackt die Citigroup-Aktie ab. Auch King Digital verliert weiter.
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New York Die US-Börsen haben am Donnerstag überwiegend im Minus geschlossen. Auf die Stimmung drückten unter anderem gemischt ausgefallene Konjunkturdaten. Die US-Wirtschaft wuchs im vierten Quartal zwar mit 2,6 Prozent etwas stärker als zunächst geschätzt, aber dennoch etwas weniger als von Experten erwartet. Zugleich besserte sich die Lage am Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der vergangenen Woche überraschend auf den tiefsten Stand seit November. „Kurz vor dem Quartalsende will kein Anleger auf dem falschen Fuß erwischt werden“, erklärte ein Händler die Zurückhaltung der Börsianer.

Zugleich belastete die drohende Verschärfung der westlichen Sanktionen gegen Russland die Aktienmärkte. Der Westen hat wegen der Krim-Krise Reisebeschränkungen verhängt und Konten einiger Dutzend Personen aus dem Umfeld des russischen Präsidenten Wladimir Putin eingefroren.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat zum Handelsschluss mit 16.264 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,2 Prozent auf 1849 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,5 Prozent auf 4151 Punkte. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax kaum verändert bei 9451 Punkten in den Feierabend. Der EuroStoxx50 stagnierte bei 3133 Zählern.

Auf der Unternehmensseite stand vor allem der Bankensektor im Fokus, nachdem die Fed im Zuge ihres jährlichen Stresstests unter anderem die Pläne von US-Banken für Kapitalausgaben untersucht hatte. Damit will die Notenbank sicherstellen, dass die Geldhäuser ihr Kapitalpolster durch Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe nicht zu stark angreifen.

Die Citigroup bekam dies nun zu spüren, denn ihr Kapitalplan wurde als einer von fünf abgelehnt. Der Anteilsscheine der Großbank rutschten mit einem Abschlag von 5,40 Prozent an das Ende des S&P 100.

Die Papiere von JPMorgan und der Bank of America konnten ihre frühen Gewinne nicht halten. Die Aktien der Muttergesellschaft von Merrill Lynch büßten knapp ein Prozent ein, die von JPMorgan schlossen mit plus 0,03 Prozent fast unverändert.

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Konjunkturdaten drücken die Stimmung

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Für King Digital ging es weiter abwärts

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