Börse New York
Konjunkturdaten freuen die US-Anleger

Die für eine Fed wichtige Teuerungsrate ist niedriger ausgefallen als erwartet. Börsianer an der Wall Street glauben, dass die Zinsen zunächst nicht erhöht werden. Auch Unternehmensnachrichten sorgten für Bewegung.
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New YorkErmutigende Konjunkturdaten und die Aussicht auf eine Steuerreform noch in diesem Jahr haben den US-Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben. Die Ausgaben der US-Verbraucher legten im Juli stärker zu als im vorangegangenen Monat. Zugleich signalisierte die im Juli zurückgegangene Teuerungsrate von 1,4 Prozent eine gesunkene Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbank in diesem Jahr nochmals an der Zinsschraube drehen wird.

"Die Tatsache, dass die Inflation unter dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed bleibt, macht es schwieriger, die Zinsen im vierten Quartal anzuheben", sagte Anlagestratege Michael Sheldon von der Investmentberatung RDM Financial Group.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte um 0,3 Prozent auf 21.951 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,6 Prozent auf 2471 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um ein Prozent auf 6428 Stellen.

Für den Monat August ergibt sich damit für den Dow ein Plus von 0,3 Prozent, für den S&P von 0,1 und für die Nasdaq von 1,3 Prozent. In Frankfurt schloss der Dax am Donnerstag 0,4 Prozent fester bei knapp 12.056 Punkten.

Finanzminister Steven Mnuchin machte manchem Anleger Mut mit Blick auf eine Steuerreform - eines der großen Vorhaben von US-Präsident Donald Trump. Er sagte, die Regierung habe einen detaillierten Plan und sei auf gutem Wege, ihr Vorhaben bis zum Jahresende umzusetzen.

Andere Analysten blieben indes skeptisch und erklärten, über die Reform sei schon viel geredet worden. Tatsächlich komme es aber darauf an, ob Trump liefern könne.

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