Börse New York
Konjunktursorgen drücken Wall Street ins Minus

Die Wall Street ist leichter in die neue Handelswoche gestartet. Die Wirtschaftsflaute in der Euro-Zone und der neue Ausblick auf Chinas Konjunktur drücken die Stimmung der US-Anleger. Ein Unternehmen zog aber Käufer an.
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DüsseldorfWeltweite Konjunktursorgen haben die Wall Street zum Wochenauftakt ins Minus gedrückt. Neben Europas Wirtschaftsflaute machte vor allem Chinas verhaltene Wachstumsprognose die US-Anleger nervös. Die Volksrepublik rechnet damit, dass die Wirtschaft im laufenden Jahr um 7,5 Prozent anzieht. Das wäre das schwächste Wachstum seit 1990.

Von einer robusten Rohstoffnachfrage Chinas besonders abhängige Unternehmen gerieten in New York unter Druck - so auch der Aluminiumriese Alcoa mit einem Minus von 3,6 Prozent. Die Investoren trennten sich am Montag auch von Papieren des iPhone-Herstellers Apple, was die Technologiebörse Nasdaq noch tiefer ins Minus trieb als die Standardwerte.

Der Dow-Jones-Index pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 12.977 und einem Tief von 12.833 Punkten. Er ging 0,1 Prozent leichter bei 12.962 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,4 Prozent auf 1364 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,9 Prozent auf 2950 Punkte ein. In Frankfurt schloss der Dax 0,8 Prozent schwächer bei 6866 Punkten.

„Durch die verringerten Wachstumsprognosen in China nimmt die Befürchtung zu, dass wir vor einem noch größeren Abwärtstrend stehen“, sagte Investmentstrategin Kate Warne von Edward Jones. Deshalb führten Rohstoff- und Energiefirmen die Talfahrt der Wall Street an. Die Papiere des Ölriesen Chevron gaben 0,3 Prozent nach, die des Rivalen Exxon 0,8 Prozent. Rohöl wurde 0,4 Prozent fester bei 107,07 Dollar gehandelt.

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