Börse New York
Nasdaq schließt auf 13-Jahres-Hoch

Die überraschende Wende im Syrienkonflikt trieb die Börsen in den USA an. Zwei Milliardenübernahmen und beruhigende Zahlen aus China taten den Rest. Der Ölpreis fiel so stark wie seit Mitte Juni nicht mehr.
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New YorkEine mögliche Entspannung in der Syrien-Krise und freundliche Konjunkturdaten aus China haben die US-Börse Nasdaq am Montag auf den höchsten Stand seit September 2000 angetrieben. Daneben trugen zwei Milliarden-Übernahmen zu der positiven Stimmung am Aktienmarkt bei.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,9 Prozent fester mit 15.063 Punkten. Im Verlauf war er zwischen 14.927 und 15.088 Stellen gependelt. Der breiter gefasste S&P-500 legte ein Prozent zu auf 1671 Zähler, der Index der technologielastigen Nasdaq 1,3 Prozent auf 3706 Stellen. In Frankfurt hatte der Deutsche Aktienindex nahezu unverändert mit 8276 Punkten geschlossen.

In die Syrien-Krise kam am Montag Bewegung. Syriens Außenminister begrüßte einen Vorschlag Russlands, sein Chemiewaffen-Arsenal unter internationale Kontrolle zu stellen. Dem war ein überraschender Vorstoß von US-Außenminister John Kerry vorausgegangen, der gesagt hatte, Syriens Präsident Baschar al-Assad könne einen Militärschlag vermeiden, wenn er binnen einer Woche alle Chemiewaffen an die Staatengemeinschaft übergebe. Bislang hatte es so ausgesehen, als sei ein US-Militärschlag gegen Syrien schon in den kommenden Tagen denkbar.

Der Öl-Preis sank im Zuge der Nachrichten um 2,5 Prozent auf 113,20 Dollar pro Fass (159 Liter). Das war der stärkste Rückgang binnen eines Tages seit Mitte Juni.

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