Börse New York: Notenbank verdirbt Anlegern die Laune

Börse New York
Notenbank verdirbt Anlegern die Laune

Die Kursrally vom Mittwoch ist vorerst vorbei. Zwei Tage nach der Einigung im US-Etatstreit stagnierten die US-Börsen zunächst. Besorgte Töne aus der US-Notenbank Federal Reserve führten zu leichten Abschlägen.
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New YorkAnzeichen für wachsende Sorgen in der Fed-Führung über Risiken ihrer massiven Konjunkturhilfen haben die Anleger an der Wall Street am Donnerstag verunsichert. Zwar dürfte die US-Notenbank ihr Programm zum Kauf von Staatsanleihen bis auf weiteres fortsetzen.

Doch zeigte das Protokoll zur jüngsten geldpolitischen Sitzung eine zunehmende Zurückhaltung in der Spitze der Federal Reserve gegenüber einer weiteren Aufblähung der Bilanz. Während einige Fed-Vertreter demnach die Notwendigkeit weiterer Hilfen betonten, meinten andere, dass die Staatsanleihen-Käufe vor Ende 2013 verlangsamt oder gestoppt werden sollten.

Überraschend positive Zahlen vom kriselnden US-Arbeitsmarkt konnten die Abschläge aber in Grenzen halten. Zuvor war schon an den europäischen Börsen nach der Jubelstimmung zum Jahresauftakt Ernüchterung eingekehrt.

Der Dow-Jones der 30 Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 13.391 Punkten. Im Verlauf pendelte er 13.430 und 13.358 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verlor ebenfalls 0,2 Prozent auf 1459 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,4 Prozent auf 3100 Punkte ein. In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent im Minus bei 7756 Punkten. Das sei nach den zuletzt satten Gewinnen des deutschen Leitindexes aber sicher keine ungesunde Entwicklung, sagte Marktstratege Johannes Bollongino von IG Markets. Der EuroStoxx gab 0,4 Prozent auf 2701 Zähler nach. Der Dax hatte das Jahr 2012 mit einem Plus von fast 30 Prozent beendet und war am Mittwoch um mehr als zwei Prozent gestiegen.

Hatte die Einigung im US-Haushaltsstreit am Mittwoch noch weltweit für Euphorie an den Börsen gesorgt, traten die Anleger nun auf die Bremse. Nach dem Fed-Protokoll richtete die Wall Street ihr Augenmerk nun auf den bevorstehenden Streit im Kongress über die Anhebung der Schuldengrenze.

Analysten warnten nach der jüngsten Rally vor zu großem Optimismus. "Ich wäre vorsichtig, was große Aufwärtsbewegungen betrifft", sagte Jeff Meyerson von Sunrise Securities. "Im Haushaltsstreit sind immer noch einige Wolken am Horizont zu erkennen." Dennoch zeigten sich Experten grundsätzlich zuversichtlich, dass die Börsen - auch dank der niedrigen Zinsen - ihren Aufwärtskurs bald wieder aufnehmen könnten.

"Auf kurze Sicht rechne ich nicht mit vielen schlechten Nachrichten. Die meisten Hürden, wie etwa der Haushaltsstreit, sind überwunden, und in den nächsten Wochen dürfte die Stimmung an den Märkten recht positiv sein", sagte Philippe Gijsels, Analyst bei BNP Paribas Fortis Global Markets.

Abgefangen wurde der Kursrückgang in New York von Daten zum US-Arbeitsmarkt. Demzufolge wurden in der Privatwirtschaft im Dezember mit 215.000 Jobs deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet.

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  • Nun hab ich am 28. alle meine Aktien verkauft weil ich dachte, dass sich bei der Pseudoeinigung 2011 wiederholt. Nun hätte ich nix dagegen wenn sie Obama was vor den Kopp schießen, damit es mal wieder Richtung Süden geht-)). (Dürft ihr ruhig löschen- eigentlich nicht witzig)

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