Börse New York

Ölpreis-Anstieg lässt Anleger zu Energie-Aktien greifen

Die Wall Street ist am Montag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Die Standartwerde stiegen, die Technologiebörse Nasdaq gab jedoch nach. Anleger griffen heute besonders bei Energie- und Biotech-Aktien zu.
Händler auf der New York Stock Exchange: Nach schwachem Start im Plus. Quelle: AP
Wall Street

Händler auf der New York Stock Exchange: Nach schwachem Start im Plus.

(Foto: AP)

New YorkDie Wall Street hat am Montag keine Richtung gefunden. Während die Standardwerte zulegten, gab die Technologiebörse Nasdaq nach. Der Anstieg der Ölpreise ließ die Anleger bei Energietiteln zugreifen. Auch Biotech-Aktien waren gefragt.

Für Gesprächsstoff sorgte vor allem die geplante Rekordfusion der US-Chemieriesen DuPont und Dow Chemical. Spekulationen über ein mögliches Gegengebot von BASF für DuPont drückten die Aktien des deutschen Chemiekonzerns zunächst ins Minus. Die Papiere erholten sich aber später und gingen 0,4 Prozent fester aus dem Frankfurter Handel.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent fester auf 17.073 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 2001 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,2 Prozent auf 4708 Stellen. In Frankfurt ging der Dax 0,5 Prozent schwächer bei 9778 Zählern aus dem Handel.

Anleger greifen nach Energie-Werten

Anleger greifen nach Energie-Werten

Der Preis für die Ölsorte Brent aus der Nordsee stieg um gut fünf Prozent auf 40,71 Dollar je Barrel - die höchste Notierung seit Anfang Dezember. US-Rohöl wurde mit 37,95 Dollar fast sechs Prozent teurer gehandelt. Zuvor hatten Statistiken überraschend geringe US-Öl-Lagerbestände ergeben.

Vom Anstieg der Ölpreise profitierte der Energiekonzern Exxon, die Aktien stiegen um 2,6 Prozent. Rivale Chevron verteuerte sich um 3,1 Prozent.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, BASF könnte bei einer Hochzeit von DuPont und Dow Chemical dazwischenfunken. Der Markt wäre von einer Übernahmeschlacht sicherlich nicht begeistert, sagte ein Händler. DuPont-Anteilscheine notierten 2,4 Prozent im Plus, Dow Chemical gaben dagegen 1,1 Prozent nach.

Diese Ausschüttungen dürfen Dax-Aktionäre erwarten

ADIDAS AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000A1EWWW0
Börse
L&S

+1,30 +0,71%
+185,36€
Chart von ADIDAS AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Adidas
1 von 30

Adidas

Dividende
2014: 1,50 Euro

2015*: 1,50 Euro

Dividendenrendite: 1,52 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 12.5.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

ALLIANZ SE VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0008404005
Börse
L&S

+0,23 +0,11%
+205,47€
Chart von ALLIANZ SE VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.
Allianz
2 von 30

Allianz

Dividende
2014: 6,85 Euro

2015: 7,30 Euro

Dividendenrendite: 5,38 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 4.5.2016


Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000BASF111
Börse
L&S

+0,07 +0,07%
+97,14€
Chart von BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.
BASF
3 von 30

BASF

Dividende
2014: 2,80 Euro

2015*: 2,90 Euro

Dividendenrendite: 4,80 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 29.4.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1

WKN
ISIN
DE0005190003
Börse
L&S

-0,58 -0,60%
+95,21€
Chart von BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1
Bayer
4 von 30

Bayer

Dividende
2014: 2,25 Euro

2015*: 2,55 Euro

Dividendenrendite: 2,58 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 29.4.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BEIERSDORF AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005200000
Börse
L&S

+0,46 +0,47%
+97,32€
Chart von BEIERSDORF AG INHABER-AKTIEN O.N.
Beiersdorf
5 von 30

Beiersdorf

Dividende
2014: 0,70 Euro

2015: 0,70 Euro

Dividendenrendite: 0,9 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 30.3.2016


Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1

WKN
ISIN
DE0005190003
Börse
L&S

-0,58 -0,60%
+95,21€
Chart von BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1
BMW
6 von 30

BMW

Dividende
2014: 2,90 Euro

2015*: 3,50 Euro

Dividendenrendite: 4,64 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 12.5.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000CBK1001
Börse
L&S

-0,07 -0,55%
+13,47€
Chart von COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.
Commerzbank
7 von 30

Commerzbank

Dividende
2014: 0 Euro

2015*: 0,20 Euro

Dividendenrendite: 2,7 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 28.4.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

Auch die Chipfirma Micron Technology musste Federn lassen, nachdem Analysten ihr Rating auf „Reduzieren“ gesenkt hatten. Der Kurs ging um 2,5 Prozent zurück.

Die Hoffnung auf gute Quartalszahlen ließ die Aktien des kanadischen Konzerns Valeant Pharmaceuticals um gut sieben Prozent stiegen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,13 Milliarden Aktien den Besitzer. 2010 Werte legten zu, 1016 gaben nach und 122 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,06 Milliarden Aktien 1950 im Plus, 883 im Minus und 142 unverändert.

Welche Länder am meisten in Aktien investieren
Aktienspekulation
1 von 13

Die ING Bank hat in einer Studie zusammengetragen, welche Haushalte in der Eurozone am meisten in Aktien investieren. Die Analysten haben dafür aus den 19 Euro-Ländern zwölf Länder ausgewählt. Nicht dabei sind die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Luxemburg, Irland, Malta und Zypern.

Platz 12: Griechenland (Akropolis in Athen)
2 von 13

Am wenigsten in Aktien investieren die Griechen: Die Haushalte haben im Jahr 2014 gerade einmal sechs Prozent ihres verfügbaren Einkommens in Wertpapiere investiert. Dafür haben sie ordentlich Geld auf der Bank geparkt: Die Quote beträgt hier 103 Prozent. Wer also im Jahr 10.000 Euro zur Verfügung hat, hat durchschnittlich 10600 Euro auf dem Konto.

Bei der kurzfristigen Verschuldung liegen die Haushalte übrigens mit zwölf Prozent klar an der Spitze – bei der langfristigen befinden sie sich im oberen Mittelfeld.

Platz 11: Slowakei (Bratislava Burg in Bratislava)
3 von 13

Die slowakischen Haushalte investieren durchschnittlich zwei Prozentpunkte mehr – also acht Prozent – in Aktien als die griechischen. Die Slowaken sind zudem sowohl kurzfristig (4%) als auch langfristig (35%) vergleichsweise wenig verschuldet. Auch die Quote für Geld auf Bankkonten ist niedrig: 60 Prozent ihres verfügbaren Einkommens haben die Haushalte hier geparkt.

Platz 10: Slowenien (Ljubljanica-Fluss in Ljubljana)
4 von 13

Slowenien weist fast die gleichen Daten auf: Mit elf Prozent ihres verfügbaren Einkommens investieren die Haushalte hier nur drei Prozentpunkte mehr in Aktien als in der Slowakei. Auch bei den Bankkonten (52%) sowie kurzfristigen (3%) und langfristigen Schulden (41%) ähneln sie dem Land mit dem ähnlich klingenden Namen.

Platz 9: Portugal (Torre de Belem in Portugal)
5 von 13

Portugals Sparer setzen am meisten auf Bankkonten: 114 Prozent ihres verfügbaren Einkommens haben die Haushalte hier im Schnitt angelegt. Bei Aktien sind es hingegen nur 14 Prozent. Während die kurzfristige Verschuldung mit vier Prozent im Mittelfeld des Rankings liegt, weisen die langfristigen Verbindlichkeiten eine Quote von 98 Prozent auf – noch höher liegt diese nur...

Platz 8: Niederlande (Mühlen bei Kinderdijk)
6 von 13

...bei den Niederländern: Satte 163 Prozent ihres verfügbaren Einkommens betragen hier im Schnitt die langfristigen Verbindlichkeiten; und auch kurzfristig haben sich die Niederländer mit sechs Prozent überdurchschnittlich hoch verschuldet. Bei den Aktieninvestments liegt die Quote bei 21 Prozent, bei den Bankkonten bei 90.

Platz 7: Frankreich (Eiffelturm in Paris)
7 von 13

Auch in Frankreich wird verhältnismäßig wenig auf Wertpapiere gegeben. Die Haushalte hier haben 28 Prozent ihres verfügbaren Einkommens in Aktien angelegt. Sie sind zudem am wenigsten kurzfristig verschuldet (2%) und liegen mit ihren langfristigen Verbindlichkeiten (67%) im Mittelfeld. Auf den Bankkonten lagern sie mit 73 Prozent mehr als Slowenen und Slowaken, befinden sich aber im unteren Tabellendrittel.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 8/32 auf 97-13/32. Die Rendite stieg auf 1,9110 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 3/32 auf 95-23/32 und rentierte mit 2,7088 Prozent.

  • rtr
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