Börse New York
Ölpreis dämpft Stimmung an der Wall Street

Der erneute Anstieg des Ölpreises wegen der Unruhen in Libyen hat an der Wall Street die Kursgewinne in engen Grenzen gehalten. Viele Anleger hielten sich zudem zurück, da sie mit Spannung auf eine Anhörung von Fed-Präsident Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des Senats warteten.
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New YorkDer Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg in den ersten Handelsminuten um 0,1 Prozent auf 12.237 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legte um ebenfalls 0,1 Prozent zu auf 1328 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq lag 0,1 Prozent im Minus bei 2778 Stellen.

Ein Barrel US-Leichtöl verteuerte sich um mehr als ein Prozent auf 98,20 Dollar während Brent mittlerweile fast 114 Dollar kostete. Anleger fürchten, dass die Verteuerung des Öls die Konjunktur abbremst und damit auch Firmengewinne schmälert.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Ölpreisanstieg an der Wall Street zu den größten Kursverlusten seit November geführt.

Die meisten Anleger gingen davon aus, dass sich Bernanke weiterhin zurückhaltend zu den wirtschaftlichen Aussichten äußern wird, obwohl jüngste Konjunkturdaten eine Erholung signalisieren. Deshalb dürfte er auch nicht an dem riesigen Programm der US-Notenbank zur Stimulierung der Konjunktur rütteln, das ein wichtiger Grund für die Kursgewinne der vergangenen Monate war.

Unter den Einzelwerten standen unter anderem die Titel von Fresh Del Monte im Fokus, nachdem der Obst- und Gemüseproduzent enttäuschende Zahlen vorgelegt hatte. Die Aktien stürzten um sieben Prozent ab.

Auf der Gewinnerseite standen dagegen die Papiere des Hedge Fonds Fortress mit einem Plus von 0,5 Prozent, nachdem das Unternehmen eine Verdoppelung des Gewinns vermeldet hatte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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