Börse New York
Ölpreis löst Yuan als Sorgenkind ab

Starke Konjunkturdaten aus den USA haben den US-Indizes am Donnerstag zunächst leichten Auftrieb verliehen. Doch am Ende rückte unter anderem der Ölpreis in den Vordergrund. Nicht unterzukriegen war ein Medienkonzern.
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New YorkDie Wall Street hat am Donnerstag wenig verändert geschlossen. Während zunächst ein höherer Umsatz der US-Einzelhändler und eine bessere Lage am Arbeitsmarkt für eine positive Stimmung in New York sorgten, belasteten besonders Energietitel den späten Handel.

Sie reagierten damit auf den Öl-Preis, der auf den tiefsten Stand seit mehr als sechs Jahren fiel. Die jüngste Abwertung des chinesischen Yuan spielte weniger eine Rolle. Allerdings bleibe die Sorge um den Zustand der zweitgrößten Volkswirtschaft, sagten Experten.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 17.408 Punkten faktisch unverändert. Im Verlauf pendelte er zwischen 17.341 und 17.481 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 2083 Zählern 0,13 Prozent tiefer aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq verlor 0,21 Prozent und schloss bei 5033 Punkten. In Frankfurt schloss der Dax mit 11.014 Punkten etwa 0,8 Prozent im Plus.

Das Geschäft der US-Einzelhändler wuchs im Juli um 0,6 Prozent. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der US-Wirtschaft. Allerdings nährten die guten Konjunkturdaten auch die Spekulationen auf eine nahende Zinswende. Experten gehen davon aus, dass die US-Notenbank Fed den Schritt im September vollziehen wird.

„Robuste Einzelhandelsdaten aus den USA bringen den September-Termin für eine Leitzinserhöhung der Fed wieder auf die Agenda“, sagte Experte Jasper Lawler vom Wertpapierhändler CMC Markets. Nach ihrer eindrucksvollen Aufholjagd in der zweiten Handelshälfte am Vortag hätten die US-Aktienbörsen eine Atempause eingelegt. Die Indizes bewegten sich nur in engen Handelsspannen.

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