Börse New York: Optimisten geben den Ton an

Börse New York
Optimisten geben den Ton an

An der Wall Street haben zum Wochenstart die Optimisten das Sagen. Zuversichtliche Äußerungen eines führenden US-Notenbankers und des Starinvestors Warren Buffett gaben den US-Börsen zur Handelseröffnung Auftrieb. In den Hintergrund traten Sorgen um die weltweite Konjunkturerholung.
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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,4 Prozent auf 12.177 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legte um ebenfalls 0,4 Prozent zu auf 1325 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq lag 0,5 Prozent höher bei 2795 Stellen.

Vergangene Woche waren die Aktien so stark unter Druck geraten wie seit November nicht mehr. Die Proteste in Libyen hatten den Ölpreis nach oben getrieben und die Angst vor einem Konjunkturdämpfer geschürt. Beruhigend wirkten nun Äußerungen des Präsidenten der US-Notenbank von St. Louis, James Bullard.

Er sprach von einer robusten Wirtschaftserholung in den USA, der auch der aktuelle Ölpreis nichts anhaben könne.

Die Notierung für die Nordseesorte Brent lag am Montag deutlich unter den Höchstwerten der vergangenen Woche.

"Die Händler verbringen ihre Zeit damit, die Situation in Libyen zu verfolgen und abzusehen, wie sie die Ölpreise beeinflusst", sagte Portfoliomanager James Dailey von TEAM Asset Strategy Fund.

Auftrieb erhielten die Aktien auch von der Ankündigung Buffetts, seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway stehe vor größeren Zukäufen. Börsianer werteten dies als positives Signal für den Gesamt-Markt. Berkshire-Aktien legten 0,9 Prozent zu.

Abwärts ging es dagegen mit den in New York notierten Titeln der britischen Großbank HSBC. Sie fielen um 4,6 Prozent, nachdem das Geldhaus seine mittelfristigen Renditeziele heruntergeschraubt und einen Gewinn unter den Markterwartungen vorgelegt hatte.

Im Minus starteten ebenfalls Amazon.com nach einer Herabstufung durch die Analysten der UBS. Der Kurs des Internethändlers gab um 1,3 Prozent nach.

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