Börse New York
Positive Signale aus Griechenland treiben Wall Street an

Die Nachricht, dass Griechenland das laufende Kreditprogramm nun offenbar doch verlängern will, hat den Absturz der Wall Street am Dienstag gestoppt. Den Anlegern schlug vor allem die Ukraine-Krise auf den Magen.
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New YorkNeue Bewegung im Schuldenstreit mit Griechenland hat am Dienstag die Wall Street gestützt. Der Börsenindex S&P-500 erreichte erstmals 2101 Punkte. Anleger reagierten erleichtert auf Informationen, wonach die griechische Regierung um eine Verlängerung des laufenden Kreditabkommens um bis zu sechs Monate bitten will. Eine mit den Plänen vertraute Person sagte in Brüssel, der Antrag solle am Mittwoch gestellt werden. Unklar blieb allerdings, ob die Euro-Partner sich damit zufriedengeben und eine Staatspleite Griechenlands daher abgewendet werden kann. Die Geldgeber pochen auf eine Verlängerung des kompletten Hilfsprogramms. Dies lehnt die Regierung in Athen bislang ab, weil sie die mit dem Programm verbundenen Reformauflagen für inakzeptabel hält.

Belastet wurde der US-Aktienmarkt durch die Verschärfung der Lage in der Ostukraine. Dort rückten prorussische Separatisten in die strategisch wichtige Stadt Debalzewe vor. Damit droht der in der vergangenen Woche ausgehandelte Friedensplan zu scheitern.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,16 Prozent im Plus bei 18.047 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg ebenfalls 0,16 Prozent auf 2100 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,1 Prozent auf knapp 4899 Stellen. In Frankfurt ging der Dax mit 10.895,62 Punkten 0,3 Prozent niedriger aus dem Handel.

An der Nasdaq stiegen Apple 0,6 Prozent. Laut "Wall Street Journal" hat der Konzern seine Zulieferer in Asien damit beauftragt, im ersten Quartal fünf bis sechs Millionen Exemplare seiner neuen Multifunktionsuhr-Modelle Apple Watch zu fertigen.

Der Reifenhersteller Goodyear gewann 2,7 Prozent an Börsenwert. Der Continental -Rivale übertraf mit seinem Quartalsgewinn die Erwartungen von Analysten.

Medtronic -Aktien legten 3,7 Prozent zu. Der Medizintechnik-Konzern hatte ein Ergebnisplus von 28 Prozent erzielt.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 780 Millionen Aktien den Besitzer. 1336 Werte legten zu, 1777 gaben nach und 97 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,75 Milliarden Aktien 1534 im Plus, 1198 im Minus und 133 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 1-5/32 auf 98-22/32. Die Rendite stieg auf 2,148 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 2-11/32 auf 95-2/32 und rentierte mit 2,743 Prozent. Händler erklärten die Kursverluste damit, dass die US-Notenbank die Leitzinsen bereits im Juni erhöhen könnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Athens Schuldenstreit macht US-Börsen zu schaffen"
    Fasching, immer wieder lustige Überschriften.

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