Börse New York Positiver Arbeitsmarkt schiebt Wall Street leicht an

242.000 neue Stellen schuf die US-Wirtschaft im Februar – deutlich mehr, als Experten erwartet hatten. Wegen der langsamen Lohnentwicklung stiegen die Kurse jedoch nur leicht. Für Euphorie sorgte ein Chip-Hersteller.
Update: 04.03.2016 - 22:34 Uhr
Der New Yorker Parketthändler wundert sich, warum die Kurse nachgeben – und das trotz starker Zahlen aus Jobmaschine US-Wirtschaft. Quelle: AP
„Was ist da los?“

Der New Yorker Parketthändler wundert sich, warum die Kurse nachgeben – und das trotz starker Zahlen aus Jobmaschine US-Wirtschaft.

(Foto: AP)

New YorkDie Wall Street hat am Freitag trotz der Erholung am Arbeitsmarkt nur moderat zugelegt. Die US-Wirtschaft schuf im Februar 242.000 neue Arbeitsplätze und damit deutlich mehr als erwartet. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit lediglich 190.000 Stellen gerechnet. Gleichzeitig sanken aber die Stundenlöhne. Experten sind sich uneins, ob die US-Notenbank Fed damit nun mehr oder weniger Spielraum für weitere Zinserhöhungen hat. Besonders die Lohnentwicklung sei enttäuschend, sagte Commerzbank-Analystin Esther Reichelt. „Es sieht eher danach aus, als ob die US-Notenbank mit einer weiteren Erhöhung der Zinsen noch warten wird.“

Die Fed hatte im Dezember erstmals seit rund zehn Jahren die Zinsen erhöht, auf ein Niveau von 0,25 bis 0,5 Prozent. Unter dem Eindruck der Konjunkturabkühlung in China und drastisch fallender Ölpreisnotierungen hielten die Währungshüter im Januar dann allerdings die Füße still. Mitte dieses Monats treffen sich die Notenbanker erneut, um über die Leitzinsen zu entscheiden.

Diese Ausschüttungen dürfen Dax-Aktionäre erwarten

ADIDAS AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000A1EWWW0
Börse
L&S

+0,76 +0,39%
+193,64€
Chart von ADIDAS AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Adidas
1 von 30

Adidas

Dividende
2014: 1,50 Euro

2015*: 1,50 Euro

Dividendenrendite: 1,52 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 12.5.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

ALLIANZ SE VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0008404005
Börse
L&S

-0,59 -0,32%
+186,87€
Chart von ALLIANZ SE VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.
Allianz
2 von 30

Allianz

Dividende
2014: 6,85 Euro

2015: 7,30 Euro

Dividendenrendite: 5,38 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 4.5.2016


Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000BASF111
Börse
L&S

+0,38 +0,44%
+87,62€
Chart von BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.
BASF
3 von 30

BASF

Dividende
2014: 2,80 Euro

2015*: 2,90 Euro

Dividendenrendite: 4,80 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 29.4.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1

WKN
ISIN
DE0005190003
Börse
L&S

-0,12 -0,14%
+87,25€
Chart von BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1
Bayer
4 von 30

Bayer

Dividende
2014: 2,25 Euro

2015*: 2,55 Euro

Dividendenrendite: 2,58 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 29.4.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BEIERSDORF AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005200000
Börse
L&S

+0,59 +0,60%
+98,70€
Chart von BEIERSDORF AG INHABER-AKTIEN O.N.
Beiersdorf
5 von 30

Beiersdorf

Dividende
2014: 0,70 Euro

2015: 0,70 Euro

Dividendenrendite: 0,9 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 30.3.2016


Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1

WKN
ISIN
DE0005190003
Börse
L&S

-0,12 -0,14%
+87,25€
Chart von BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1
BMW
6 von 30

BMW

Dividende
2014: 2,90 Euro

2015*: 3,50 Euro

Dividendenrendite: 4,64 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 12.5.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000CBK1001
Börse
L&S

+0,03 +0,30%
+9,51€
Chart von COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.
Commerzbank
7 von 30

Commerzbank

Dividende
2014: 0 Euro

2015*: 0,20 Euro

Dividendenrendite: 2,7 %

Nächste Dividendenzahlung voraussichtlich: 28.4.2016


*Schätzung der Commerzbank und vorbehaltlich der Zustimmung der kommenden Hauptversammlungen.
Quelle: Commerzbank, Stand: 18. Februar 2016

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte bis zum frühen Nachmittag in New York 0,4 Prozent auf 17.006 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 1999 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ebenfalls 0,2 Prozent auf 4717 Punkte.

Bei den Einzelwerten zählten die Aktien von Hewlett Packard Enterprise zu den Kursgewinnern mit einem Aufschlag von knapp 13,5 Prozent. Der IT-Konzern verdiente zwar weniger und setzte auch weniger um, der Rückgang fiel aber nicht so stark aus wie von Analysten erwartet.

Die Anteilsscheine des Kofferherstellers Tumi notierten 1,34 Prozent höher. Der weltweite Branchenprimus Samsonite kündigte an, Tumi für 1,8 Milliarden Dollar in bar zu kaufen. Schon am Donnerstag hatten Tumi-Aktien im Zuge von Spekulationen über die Übernahme kräftig zugelegt.

Auf den Einkaufslisten der Börsianer standen auch die Papiere von Broadcom. Die Quartalszahlen des Chipherstellers waren besser als erwartet ausgefallen. Die Broadcom-Aktie verteuerte sich um 6,3 Prozent.

Goldman-Sachs -Anteilsscheine rückten um ein Prozent vor. Die US-Investmentbank streicht einem Insider zufolge bis zu zehn Prozent der Stellen im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen.

In Frankfurt schloss der Dax 0,7 Prozent im Plus bei 9824,17 Punkten. Der EuroStoxx ging 0,8 Prozent höher bei 3037,55 Zählern aus dem Handel.

Welche Länder am meisten in Aktien investieren
Aktienspekulation
1 von 13

Die ING Bank hat in einer Studie zusammengetragen, welche Haushalte in der Eurozone am meisten in Aktien investieren. Die Analysten haben dafür aus den 19 Euro-Ländern zwölf Länder ausgewählt. Nicht dabei sind die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Luxemburg, Irland, Malta und Zypern.

Platz 12: Griechenland (Akropolis in Athen)
2 von 13

Am wenigsten in Aktien investieren die Griechen: Die Haushalte haben im Jahr 2014 gerade einmal sechs Prozent ihres verfügbaren Einkommens in Wertpapiere investiert. Dafür haben sie ordentlich Geld auf der Bank geparkt: Die Quote beträgt hier 103 Prozent. Wer also im Jahr 10.000 Euro zur Verfügung hat, hat durchschnittlich 10600 Euro auf dem Konto.

Bei der kurzfristigen Verschuldung liegen die Haushalte übrigens mit zwölf Prozent klar an der Spitze – bei der langfristigen befinden sie sich im oberen Mittelfeld.

Platz 11: Slowakei (Bratislava Burg in Bratislava)
3 von 13

Die slowakischen Haushalte investieren durchschnittlich zwei Prozentpunkte mehr – also acht Prozent – in Aktien als die griechischen. Die Slowaken sind zudem sowohl kurzfristig (4%) als auch langfristig (35%) vergleichsweise wenig verschuldet. Auch die Quote für Geld auf Bankkonten ist niedrig: 60 Prozent ihres verfügbaren Einkommens haben die Haushalte hier geparkt.

Platz 10: Slowenien (Ljubljanica-Fluss in Ljubljana)
4 von 13

Slowenien weist fast die gleichen Daten auf: Mit elf Prozent ihres verfügbaren Einkommens investieren die Haushalte hier nur drei Prozentpunkte mehr in Aktien als in der Slowakei. Auch bei den Bankkonten (52%) sowie kurzfristigen (3%) und langfristigen Schulden (41%) ähneln sie dem Land mit dem ähnlich klingenden Namen.

Platz 9: Portugal (Torre de Belem in Portugal)
5 von 13

Portugals Sparer setzen am meisten auf Bankkonten: 114 Prozent ihres verfügbaren Einkommens haben die Haushalte hier im Schnitt angelegt. Bei Aktien sind es hingegen nur 14 Prozent. Während die kurzfristige Verschuldung mit vier Prozent im Mittelfeld des Rankings liegt, weisen die langfristigen Verbindlichkeiten eine Quote von 98 Prozent auf – noch höher liegt diese nur...

Platz 8: Niederlande (Mühlen bei Kinderdijk)
6 von 13

...bei den Niederländern: Satte 163 Prozent ihres verfügbaren Einkommens betragen hier im Schnitt die langfristigen Verbindlichkeiten; und auch kurzfristig haben sich die Niederländer mit sechs Prozent überdurchschnittlich hoch verschuldet. Bei den Aktieninvestments liegt die Quote bei 21 Prozent, bei den Bankkonten bei 90.

Platz 7: Frankreich (Eiffelturm in Paris)
7 von 13

Auch in Frankreich wird verhältnismäßig wenig auf Wertpapiere gegeben. Die Haushalte hier haben 28 Prozent ihres verfügbaren Einkommens in Aktien angelegt. Sie sind zudem am wenigsten kurzfristig verschuldet (2%) und liegen mit ihren langfristigen Verbindlichkeiten (67%) im Mittelfeld. Auf den Bankkonten lagern sie mit 73 Prozent mehr als Slowenen und Slowaken, befinden sich aber im unteren Tabellendrittel.

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