Börse New York

Putin treibt Ölpreis und Aktien in die Höhe

Der Anstieg der Ölpreise hat am Montag auch die US-Börsen beflügelt. Für Gesprächsstoff sorgte zudem das zweite TV-Duell zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Auch brennende Smartphones bewegten den Handel.
Update: 10.10.2016 - 23:26 Uhr
An der Börse in New York hofft man auf einen Wahlsieg von Hillary Clinton. Das zweite TV-Duell hat diesbezüglich die Zuversicht erhöht. Quelle: AFP
Erleichterter US-Händler

An der Börse in New York hofft man auf einen Wahlsieg von Hillary Clinton. Das zweite TV-Duell hat diesbezüglich die Zuversicht erhöht.

(Foto: AFP)

New YorkBeflügelt vom Anstieg der Ölpreise hat die Wall Street am Montag zugelegt. Russland sucht nach Worten von Präsident Wladimir Putin den Schulterschluss mit dem Ölförderkartell Opec. In der aktuellen Lage sei eine Obergrenze oder sogar eine Drosselung der Fördermenge wohl die einzig richtige Entscheidung, um die Stabilität des weltweiten Energiesektors zu sichern.

Spekulationen auf eine Umsetzung des Opec-Beschlusses zur Begrenzung der Fördermengen unter Beteiligung Russlands trieben den Preis für Brent-Öl um bis zu 3,5 Prozent auf 53,73 Dollar. Damit kostete ein Fass so viel wie zuletzt vor einem Jahr.

Skandal um Trump - spielt er Clinton damit in die Hände?

Für Gesprächsstoff sorgte das TV-Duell zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Viele Börsianer befürchten, dass unter einem Präsidenten Trump mit deutlich mehr Unsicherheit zu rechnen ist als unter seiner Rivalin, die die Politik von Barack Obama fortführen dürfte. Umfragen zufolge ging Clinton als Gewinnerin aus dem ungewöhnlich harten Schlagabtausch hervor.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,5 Prozent höher auf 18.329 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,5 Prozent auf 2163 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 5328 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax nach einem verhaltenen Auftakt mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 10.624 Punkten, der EuroStoxx50 legte 1,2 Prozent zu.

Die am Dienstag mit den Geschäftszahlen des Aluminiumkonzerns Alcoa beginnende Berichtssaison hielt die Anleger allerdings von größeren Wetten ab. Laut den Experten der Investmentbank Goldman Sachs sind die Erwartungen an die Ergebnisse des dritten Quartals recht gedämpft. Im Schnitt werde von den Analysten inzwischen mit einem leichten Ergebnisrückgang gerechnet, hieß es.

Gewinner und Verlierer an der Wall Street am Montag
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