Börse New York
Schwache Konjunkturdaten belasten die Wall Street

China und die Euro-Zone lieferten enttäuschende Konjunkturdaten. Das geht auch an den USA nicht spurlos vorbei. Auch die Aktien der US-Einzelhändler standen unter Druck. Zu den größten Verlieren gehörte aber Apple.
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New YorkSchwache Konjunkturdaten aus Übersee haben die US-Börsen zu Wochenbeginn belastet. Sowohl in China als auch in der Euro-Zone verlor die Industrie im November an Schwung - ein weiterer Beleg für die fehlende Dynamik der Weltwirtschaft. Zu den größten Verlieren am Aktienmarkt gehörte Apple. Die Papiere verloren zeitweise mehr als sechs Prozent, ohne dass es einen ersichtlichen Grund gab.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent tiefer mit 17.776 Punkten. Im Verlauf war er zwischen 17.726 und 17.827 Stellen gependelt. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,7 Prozent nach auf 2053 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 1,3 Prozent auf 4727 Stellen. Auch an den europäischen Börsen hatten die Händler auf die enttäuschenden Konjunkturdaten reagiert. Der Dax sank um 0,2 Prozent auf 9963,51 Zähler.

In New York standen Aktien von Einzelhändlern unter Druck, weil die Umsätze am langen "Thanksgiving"-Wochenende schwächer als im Vorjahr waren. Die Papiere des Kaufhauskonzerns Macy's verloren 2,7 Prozent, die des Discounters Wal-Mart 1,5 und die der Elektronikkette Best Buy 5,5 Prozent.

Apple -Papiere verloren zeitweise 6,4 Prozent oder rund 40 Milliarden Dollar an Börsenwert. Am Ende betrug der Abschlag 3,2 Prozent. Da es am Montag keine gewichtigen Nachrichten zu Apple gab, spekulierten Händler über automatische Aktien-Verkaufsprogramme von Börsenprofis.

Dagegen war der Konkurrent Microsoft mit einem Plus von 1,7 Prozent einer der Gewinner an der Tech-Börse Nasdaq.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,88 Milliarden Aktien den Besitzer. 685 Werte legten zu, 2412 gaben nach und 124 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,88 Milliarden Aktien 603 im Plus, 2133 im Minus und 119 unverändert.

US-Staatsanleihen gaben nach. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rallye. Die zehnjährigen Bonds verringerten sich um 18/32 auf 100-04/32. Sie rentierten mit 2,234 Prozent. Die 30-Jährigen verloren 14/32 auf 100-24/32 und hatten eine Rendite von 2,963 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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