Börse New York
Schwache Riesen belasten die Wall Street

Die miesen Quartalszahlen bei Microsoft und Google sorgten am Freitag bei der Nasdaq für Enttäuschung. Gute Nachrichten kommen aus China. Eine Finanzreform soll den angespannten Kreditmarkt im Reich der Mitte entspannen.
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New YorkEnttäuschende Quartalszahlen von Microsoft und Google haben am Freitag den US-Aktienbörsen einen Dämpfer verpasst. Die Bilanzen belasteten vor allem den Index der Technologiebörse Nasdaq.

Für Erleichterung sorgte bei Investoren indes eine Finanzreform in China, mit der sich Kredite für Firmen und Privatleute in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verbilligen dürften. Vom bisherigen System profitierten besonders die großen Staatsbanken, während Privatunternehmen hohen Zinsen zahlen müssen.

Der Dow Jones schloss kaum verändert auf 15.543 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stieg dagegen um 0,2 Prozent und notierte zuletzt bei 1692 Stellen. Der Nasdaq-Index fiel um 0,7 Prozent auf 3587 Zähler. Im Wochenvergleich legte der Dow um 0,5 Prozent und der S&P um 0,7 Prozent zu, während der Nasdaq 0,3 Prozent Federn ließ. In Frankfurt ging der Dax am Freitag mit einem Abschlag von 0,1 Prozent auf 8331 Stellen aus dem Handel.

Der Suchmaschinenbetreiber Google schwächelt im Werbegeschäft und hat mit höheren Verlusten bei seiner neuen Tochter Motorola zu kämpfen. Dennoch stiegen Umsatz und Gewinn insgesamt deutlich. Mit dem Aktienkurs ging es dennoch um 1,5 Prozent abwärts.

Microsoft musste einen Rückgang des Betriebsgewinnes um 24 Prozent hinnehmen. Der Softwarekonzern hadert mit der Ablösung klassischer PCs durch Smartphones und Tablets. Auf seinen eigenen Tablet-PC Surface musste das Unternehmen 900 Millionen Dollar abschreiben. Die Aktie stürzte um über elf Prozent ab.

Der Siemens -Konkurrent General Electric und die Erdölfirma Schlumberger übertrafen dagegen mit ihren Quartalsergebnissen die Erwartungen. GE-Scheine zogen 4,6 Prozent an. Bei Schlumberger-Aktien betrug der Zuwachs 5,4 Prozent.

Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen die Aktien des Chipherstellers AMD. Bei AMD lief das zweite Quartal nicht so gut wie ein Jahr zuvor: Der Umsatz sank um rund 18 Prozent auf 1,161 Milliarden Dollar. Ein Nettoverlust von 74 Millionen Dollar stand anstelle eines Gewinns von 37 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum in den Büchern. Die AMD-Anteilsscheine brachen 13 Prozent ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das ist vermutlich nur der verdiente Anfang für den gierigen Datensauger, und Beschaffungsgehilfen für die NSA, Google.

    Es gibt Alternativen!

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