Börse New York : Stimmungshoch an der Wall Street hält an

Börse New York
Stimmungshoch an der Wall Street hält an

Ermutigende Konjunkturdaten haben die amerikanischen Börsen beflügelt: Der S&P 500 schloss sogar auf einem Rekordhoch. Im Fokus standen abermals die Papiere von General Motors.
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New YorkSpekulationen auf eine anhaltend konjunkturstützende Geldpolitik der großen Notenbanken haben den New Yorker Börsen am Dienstag Auftrieb gegeben. Zur guten Laune trugen außerdem ermutigende US-Konjunkturdaten bei: Das Stimmungsbarometer der US-Einkaufsmanager stieg im März um 0,5 auf 53,7 Punkte.

Der Index für den Auftragseingang lag sogar bei 55,1 (Vormonat: 54,5) Zählern. "Das deutet darauf hin, dass wir uns aus der Winterstarre lösen", sagte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt bei Rockwell Global Capital.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,5 Prozent höher auf 16.532 Punkten. Der breit gefasste US-Index S&P 500 stieg um 0,7 Prozent auf ein Rekordhoch von 1885 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,6 Prozent auf 4268 Stellen. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 9603,71 Punkten in den Feierabend. Der EuroStoxx50 gewann 0,8 Prozent auf 3186,34 Zähler.

Frische Impulse für die Weltwirtschaft und damit auch die Aktienmärkte versprechen sich Börsianer unter anderem von der chinesischen Notenbank. Angesichts eines Einkaufsmanager-Index unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten werde sie der heimischen Wirtschaft sicher unter die Arme greifen, sagte Lars Christensen, leitender Analyst der Danske Bank.

US-Notenbankchefin Janet Yellen hatte am Vorabend betont, die amerikanische Wirtschaft sei trotz des Aufschwungs noch länger auf Hilfe der Geldpolitik angewiesen. Anleger hoffen nun darauf, dass sich die Fed nach dem voraussichtlichen Auslaufen der Wertpapierkäufe im Herbst mit einer ersten Zinserhöhung länger Zeit lässt. Mitte März hatte die Fed die Zinswende für das Frühjahr 2015 signalisiert.

Bei den Einzelwerten stiegen die Aktien des Chip-Herstellers Marvell trotz einer 1,54 Milliarden Dollar schweren Strafe wegen Patentverletzungen um 2,9 Prozent. Die Buße ist nur halb so hoch wie vom Kläger gefordert.

Die Papiere von General Motors standen abermals im Blick. Die neue Konzernchefin Mary Barra geriet wegen der tödlichen Pannenserie immer stärker in Bedrängnis. GM weitete seine Rückrufaktion aus und beorderte mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge wegen Problemen mit der Servolenkung in die Werkstätten. GM-Aktien gingen mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Ford-Anteilsscheine verteuerten sich nach Vorlage der Absatzzahlen um 4,6 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 720 Millionen Aktien den Besitzer. 2195 Werte legten zu, 868 gaben nach und 114 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,12 Milliarden Aktien 2001 im Plus, 642 im Minus und 125 unverändert.

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Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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