Börse New York
S&P-500 erreicht Neun-Monats-Hoch

Nach einem verhaltenen Start hat es an der Wall Street deutliche Kursgewinne gegeben. Gute US-Konjunkturdaten sorgten für Erleichterung und Anleger blicken optimistisch auf die Griechenland-Rettung.
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New YorkDie US-Börsen haben am Donnerstag deutliche Gewinne verbucht. Die New Yorker Marktbarometer bauten ihren Zuwachs immer weiter aus, als die Anleger verstärkt Anzeichen für einen glimpflichen Ausgang der Zitterpartie um das klamme Griechenland ausmachten. Der S&P erreichte den höchsten Stand seit Mai. Einen wichtigen Impuls für den Aufwärtstrend gab der Euro, der im Verlauf des US-Handels an Kraft gewann. Die Gemeinschaftswährung reagierte auf dieselben Faktoren, die zuvor schon direkt die US-Börsen angetrieben hatten: neben der neuen Hellas-Hoffnung auch überraschend positive Konjunkturdaten aus den USA.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 12.914 und einem Tief von 12.779 Punkten. Er verabschiedete sich knapp ein Prozent fester bei 12.904 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 legte 1,1 Prozent auf 1358 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,5 Prozent auf 2959 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax 0,1 Prozent leichter bei 6751 Stellen. Der Euro kletterte auf 1,3137 Dollar von rund 1,30 Dollar kurz vor Veröffentlichung der US-Konjunkturdaten.

Diese sorgten für Erleichterung, nicht zuletzt weil der Arbeitsmarkt in den USA langsam in Schwung kommt: In der abgelaufenen Woche stellten so wenige Amerikaner einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe wie seit fast vier Jahren nicht mehr. „Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass sich die Wirtschaft langsam aber sicher erholt - wenn auch langsamer als uns lieb ist“, sagte Mike Shea von Direct Access Partners.

Auch auf dem Immobilienmarkt sah es nicht so schlimm aus wie befürchtet, weil im Januar überraschend viele Wohnhäuser gebaut wurden. Zudem fiel der Philly-Fed-Konjunkturindex im Februar überraschend hoch aus. „Die Serie guter Konjunkturdaten reißt erstaunlicherweise einfach nicht ab“, sagte Jim Paulsen von Wells Capital Management. Zudem setze sich immer mehr die Meinung durch, dass Europa trotz wohl noch andauernder Schwierigkeiten doch keine Gefahr für die Weltwirtschaft darstelle. „Eine Kennzahl nach der anderen stellt sich als besser heraus als erwartet“, resümierte Jim Awad von Zephyr Management.

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Die Reaktion der Banken auf den Moody's-Warnschuss

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