Börse New York
Syrien-Krise belastet die Wall Street

An den US-Börsen wurde über einen möglichen militärischen Alleingang der USA spekuliert. Für viele Anleger ist die Lage zu unsicher. Sie hielten sich vom Handel fern. Die Wall Street gab leicht nach.
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New YorkDie drohende Eskalation des Syrien-Konflikts hat zum Wochenschluss die Wall Street belastet. Für Druck auf die Kurse sorgten am Freitag Äußerungen von US-Präsident Barack Obama und Außenminister John Kerry. Ein amerikanischer Militärschlag scheint immer näher zu rücken. Kerry nannte Syriens Präsidenten Baschar al-Assad einen "Verbrecher und Mörder" und den Giftgas-Angriff ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Obama erklärte, die USA müssten als Weltmacht für die Einhaltung internationalen Rechts sorgen. Das Vorgehen sei aber noch in Planung. Auch Kerry äußerte sich nicht zu einem Zeitplan. "Die Investoren stellen sich auf ein langes Wochenende der Ungewissheit ein", sagte Andrew Wilkinson, Analyst bei Miller Tabak & Co. "Die Frage ist, was mit Syrien passieren wird."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte zwischen einem Hoch von 14.848 und einem Tief von 14.762 Punkten. Er beendete den Handel mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 14.810 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,3 Prozent auf 1632 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,8 Prozent auf 3589 Stellen. Auf Wochensicht gab der Dow 1,4 Prozent, der S&P 1,9 Prozent und die Nasdaq ebenfalls 1,9 Prozent nach. Mit einem Minus von 4,5 Prozent verzeichnete der Dow im August den größten Verlust auf Monatssicht seit Mai 2012. Der S&P fiel 3,1 und die Nasdaq ein Prozent. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des Feiertags Labor Day geschlossen. In Frankfurt ging der Leitindex Dax 1,1 Prozent schwächer bei 8103 Zählern aus dem Handel.

Neben der Nervosität wegen Syrien verwies Investmentstratege John Canallyvon von LPL Financial auf enttäuschende Konjunkturdaten. So legten die Verbraucherausgaben im Juli nur um 0,1 Prozent zu. Für die US-Notenbank (Fed) werde sich dadurch ein Problem ergeben, sagte Canally. Denn die Fed werde wie angekündigt ihre Konjunkturhilfen drosseln - obwohl die Wirtschaft schwach bleibe.

Unter den US-Einzelwerten standen General Electric (GE) im Blick, die 0,1 Prozent zulegten. Insiderinformationen zufolge will der Mischkonzern das US-Kundenkreditgeschäft aus seiner Finanzsparte GE Capital ausgliedern.

Salesforce.com schossen 12,5 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen einen besser als erwartet ausgefallenen Zwischenbericht vorgelegt und sein Umsatzziel für 2014 angehoben hatte.

Apache verteuerten sich um knapp neun Prozent. Der Öl- und Gas-Produzent verkauft eine 33-prozentige Beteiligung an seinem Ägypten-Geschäft für 3,1 Milliarden Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 77 Millionen Aktien den Besitzer. 864 Werte legten zu, 2090 gaben nach und 102 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von etwa 1,28 Milliarden Aktien 599 im Plus, 1902 im Minus und 86 unverändert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • PS: auf nationaler Ebene gehört die Rolle der Politik(er) und der MEDIEN ebenfalls untersucht und falls es Verstöße gegen den § 80 Strafgesetzbuch gibt, ENTSPRECHEND GEAHNDET!

    Dort steht unter "Vorbereitung eines Angriffskrieges": "Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft."

  • das HB hat mal wieder die KOMMENTARFUNKTION im folgenden Artikel über Syrien GESCHLOSSEN, wo US-Außenminister Kerry die 400 tote Kinder ins Licht der Scheinwerfer zerrt, die an dem Gasangriff gestorben sein sollen (dessen Verursacher immer noch ungeklärt sind).

    Dieser Mißbrauch von ermordeten Kinder für die Zwecke der Stimmungsmache für einen Angriffskrieg ist unglaublich WIDERLICH, aber mittlerweile Standard bei diesen Leuten.
    Daß sich das HB daran indirekt an dieser Propaganda beteiligt, indem es diese abdruckt und dabei die Kommentarfunktion schließt spricht Bände!!!!

    Es ist klar, daß die HB-Redaktion bei dieser widerlichen Propaganda-Aktion des krokodilstränen weinenden Kriegshetzers Kerry keine Kommentare wünscht - denn sie wissen selber, was davon zu halten ist und auch daß wir es wissen!

    Mit einem Abbruch des Angriffskrieges für u.a. US-amerikanische Interessen ist es nicht getan. Die Verbrecher aller Länder, die ihn verangetrieben haben und für alle Toten des vorgeblichen syrischen "Bürger"-Krieges verantwortlich sind, gehören bestraft! Vor einem internationalen Gericht! Nur so - durch harte Konsequnenzen für die Strippenzieher - lassen sich künftig derartige Verbrechen verhindern.

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