Börse New York
Tech-Firmen vergraulen US-Anleger

Ernüchtert blicken US-Anleger auf die Quartalszahlen wichtiger Technologiekonzerne: IBM und United Technologies zogen die Kurse an der Wall Street ins Minus. Die Aktien von Harley Davidson dagegen gaben Gas.
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New YorkErnüchternde Quartalsberichte haben der Wall Street am Dienstag einen Dämpfer versetzt. Investoren zeigten sich enttäuscht vor allem von den Zahlen von IBM und United Technologies. Mit Spannung warteten sie zugleich auf die Zwischenbilanzen der Technologiegiganten Apple, Microsoft und Yahoo, die nach Börsenschluss veröffentlicht werden sollten.

Am Markt herrscht Skepsis, ob die aktuelle Berichtssaison die Erwartungen erfüllen wird. "Wir bleiben vorsichtig, was die Ergebnisse angeht, denn es fehlt an Umsatzwachstum", sagte John Toohey, Chefhändler beim Anlageberater USAA Investments. "Der US-Markt ist derzeit leicht überbewertet, und er wird mehr als nur leicht überbewertet sein, wenn das Umsatzwachstum nicht anzieht."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss ein Prozent tiefer bei rund 17.919 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,4 Prozent auf 2119 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,2 Prozent auf 5208 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 1,1 Prozent schwächer aus der Sitzung mit knapp 11.605 Zählern.

Für Enttäuschung sorgte der weltgrößte IT-Dienstleister IBM, dessen Umsätze inzwischen 13 Quartale in Folge rückläufig sind. Die IBM-Aktie fiel fast sechs Prozent.

Noch deutlicher ging es im US-Leitindex nur für die Aktien von United Technologies nach unten. Sie sackten um etwas mehr als 7 Prozent ab. Der Mischkonzern hatte die Gewinnprognose für 2015 zusammengestrichen. Gründe sind die schwachen Geschäfte der Aufzugtochter Otis sowie mit Ersatzteilen für die Luftfahrt.

Auf der Verliererseite standen ferner die Lexmark -Aktien, die 20 Prozent abstürzten. Der Druckerhersteller kündigte nach einem Verlust den Abbau von 500 Stellen an.

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