Börse New York
Twitter und Finanzwerte belasten Wall Street

Die US-Börsen haben am Dienstag mit Verlusten gekämpft. Im Fokus stehen die Aktien von Finanzdienstleistern sowie des Kurznachrichtendiensts Twitter. Die Indizes fallen – doch es gibt auch Gewinner.
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New YorkDeutliche Kursverluste von Finanzwerten und des Kurznachrichtendienstes Twitter haben am Dienstag die US-Börsen nach unten gezogen. Auch die Ukraine-Krise beunruhigte die Anleger: Trotz bürgerkriegsähnlicher Zustände ist ein neues Friedenstreffen ungewiss.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,8 Prozent tiefer mit 16.401 Punkten nahezu auf Tagestief. Im Verlauf war das Börsenbarometer zeitweise bis auf 16.529 Stellen geklettert. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,9 Prozent ab auf 1867 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,4 Prozent auf 4080 Stellen. In Frankfurt ging der Dax mit einem Minus von 0,7 Prozent mit 9467 Zählern aus der Sitzung.

Der Konjunkturdatenkalender war am Dienstag dünn bestückt: Das US-Handelsdefizit hatte im März im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Prozent auf 40,4 Milliarden Dollar abgenommen. Bankvolkswirte hatten einen etwas stärkeren Rückgang erwartet.

In New York ließen vor allem Finanzwerte Federn. Der entsprechende S&P-Index sackte um 1,4 Prozent ab. American International Group (AIG) büßten 4,1 Prozent ein. Der Versicherungskonzern hatte einen Gewinneinbruch bekanntgegeben. Auch andere Finanzwerte gerieten unter Druck: So gaben JPMorgan, American Express und Goldman Sachs um jeweils mehr als ein Prozent nach.

Für Gesprächsstoff sorgten erneut Übernahmen von Unternehmenssparten. So soll das Geschäft mit rezeptfreien Mitteln des Pharmakonzerns Merck & Co für 14,2 Milliarden US-Dollar an Bayer gehen. Zudem arbeiten die Leverkusener mit dem US-Konzern künftig im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen.

Dafür soll Bayer von Merck & Co bis zu 2,1 Milliarden Dollar erhalten. Anleger zeigten sich von diesen Vereinbarungen aber wenig begeistert: Die Merck-Aktien büßten ihre anfänglichen Gewinne schnell ein und fielen zum Handelsschluss am Dow-Ende um 2,59 Prozent auf 57,11 US-Dollar.

Die französische Regierung indes fordert von dem Mischkonzern General Electric (GE) ein besseres Übernahmeangebot für die Energietechnik von Alstom. Frankreichs Präsident Francois Hollande nannte das GE-Angebot nicht ausreichend. Bisher will GE für die Alstom-Sparte 12,35 Milliarden Euro zahlen. Die Titel der Amerikaner fielen um 1,47 Prozent.

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  • Der Dow ist in die Jahre gekommen.
    Der Rest ist eine Frage von Tagen.

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