Börse New York
US-Anleger zeigen sich verhalten optimistisch

Mangelnde Impulse und die nicht enden wollenden Spekulationen über den Zeitpunkt der Zinserhöhung in den USA bremsen die Wall Street. Der Dow Jones trat quasi auf der Stelle.
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New YorkDer Aktienmarkt in New York hat sich am Dienstag kaum verändert gezeigt. Wie zuvor in Europa sorgten das Rätselraten um den Zeitpunkt der geplanten US-Zinswende und der anhaltende Schuldenstreit mit Griechenland für Verunsicherung am Markt. Dort sei im Moment eher durchwursteln angesagt, erklärte James Abate von Centre Fonds in New York.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 17.764 Punkten faktisch unverändert. Im Verlauf pendelte er zwischen 17.714 und 17.817 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 2080 Zählern weniger als 0,1 Prozent höher aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq verlor 0,15 Prozent und schloss bei 5014 Punkten. In Frankfurt war der Dax mit 11.001 Punkten und damit einem Minus von 0,6 Prozent aus dem Handel gegangen.

Im Hellas-Schuldenstreit läuft die Zeit für eine Einigung ab, ohne dass die Umrisse dafür erkennbar wären. Ähnlich unklar ist der Zeitpunkt der US-Zinswende. Derzeit scheine sich der September herauszukristallisieren, sagte James Butterfill, Aktienstratege des Vermögensberaters Coutts. "Der Markt ist sich nicht sicher, ob dieser Zeitpunkt der richtige sein wird."

Bei den Einzelwerten der Wall Street fiel Apple um 0,2 Prozent. Die Anleger zeigten sich nicht überzeugt, dass der neue Streaming-Dienst Apple Music zum Konzernumsatz oder -Gewinn betragen wird. Der Internet-Musikdienst Pandora gab seinerseits 2,9 Prozent ab.

Berichte über ein Interesse von Henkel an der Haarpflegesparte Wella von Procter & Gamble (P&G) ließen die Aktien des US-Konzerns glänzen: Sie legten um 1,6 Prozent zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 535 Millionen Aktien den Besitzer. 1108 Werte legten zu, 1948 gaben nach und 116 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,62 Milliarden Aktien 1155 im Plus, 1606 im Minus und 139 unverändert.

Die US-Staatsanleihen zeigten sich zwar schwächer. Ihre Abwärtsbewegung wurde jedoch durch die Sorgen um die Schuldenkrise in Griechenland begrenzt. Die zehnjährigen Papiere fielen um 11/32 auf 97-13/32. Sie rentierten mit 2,42 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 28/32 auf 97-3/32 und hatten eine Rendite von 3,15 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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