Börse New York
US-Börsen bleiben in Rekordlaune

Der Dow Jones ist weiter gestiegen und notierte zum Handelsschluss bei über 23.100 Punkten. Bei den Einzelwerten erzielte der Pharmakonzern Abbott einen überraschend hohen Gewinn. Auch IBM übertraf die Erwartungen.
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New YorkAn der Wall Street hat sich die Rekordrally auch am Mittwoch fortgesetzt. Börsianer verwiesen auf sehr günstige Rahmenbedingungen. „Wir sind an einem Optimalpunkt, an dem die Wirtschaft nicht zu stark und nicht zu schwach wächst“, sagte Chefvolkswirt Scott Brown vom Finanzdienstleister Raymond James. „Die Fed zieht die Zügel an, aber nicht zu schnell, und die Firmenergebnisse legen weiter zu.“

Trotz der verheerenden Folgen der Hurrikans im Süden der USA ist die amerikanische Wirtschaft laut der Notenbank Fed weiter in der Wachstumsspur. Von September bis Anfang Oktober habe die Aktivität der Industrie in den meisten Regionen „leicht bis moderat“ zugelegt, heißt es im sogenannten Beige Book, das die Fed veröffentlichte. Es basiert auf einer Umfrage unter Firmenvertretern. In den Fed-Bezirken Richmond, Dallas und Atlanta sei es allerdings sturmbedingt zu „größeren Störungen“ gekommen.

Die Fed hatte ihre Leitzinsen zuletzt im Juni auf die jetzige Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben und will noch dieses Jahr nachlegen, wenn die Konjunkturlage es erlaubt.

Der Dow Jones der Standardwerte schloss 0,7 Prozent höher auf 23.157 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 2561 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stagnierte bei 6624 Punkten. In Frankfurt ging der Dax 0,4 Prozent fester auf 13.043 Punkten aus dem Handel.

Unter den Einzelwerten zogen IBM Aufmerksamkeit auf sich. Der weltgrößte IT-Dienstleister übertraf mit seiner Quartalsbilanz die Erwartungen von Analysten. Die IBM-Aktien schossen 8,9 Prozent in die Höhe.

Der Börsenwert des Pharmakonzerns Abbott stieg 1,3 Prozent. Das Unternehmen erzielte ebenfalls einen überraschend hohen Gewinn und profitierte dabei von einem starken Geschäft mit Medizingeräten. Auf der Gewinnerliste standen auch Finanzwerte. Der Branchenindex legte 0,6 Prozent zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 680 Millionen Aktien den Besitzer. 1497 Werte legten zu, 1376 gaben nach und 181 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,72 Milliarden Aktien 1659 im Plus, 1253 im Minus und 212 unverändert.

Die US-Kreditmärkte ließen Federn. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 11/32 auf 99-7/32. Die Rendite stieg auf 2,3393 Prozent. Der 30-jährige Bond verringerte sich um 28/32 auf 98-2/32 und rentierte mit 2,8467 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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