Börse New York
US-Börsen preschen ins Plus

Eine Woche vor der wegweisenden Sitzung der US-Notenbank Fed legen Dow & Co. am Mittwoch zunächst leicht zu – und schwingen sich dann auf Rekordhöhe. Eine Äußerung von Donald Trump verschreckt jedoch Pharma-Anleger.
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New YorkDie US-Börsen haben am Mittwoch ihren Rekordkurs fortgesetzt. Die Anleger sind vor den Notenbanksitzungen in Europa und den USA zunehmend optimistischer.

Allgemein wird erwartet, dass die EZB an diesem Donnerstag eine zeitliche Verlängerung des milliardenschweren Programms zum Kauf von Staatsanleihen bekanntgibt. Die US-Notenbank Fed dürfte angesichts vermehrt starker Wirtschaftsdaten in den Vereinigten Staaten am kommenden Mittwoch den Leitzins anheben.

US-Investoren spekulierten am Mittwoch zudem auf eine marktfreundliche Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Sie hoffen auf einen Wirtschaftsschub durch die von dem Republikaner in Aussicht gestellten Steuersenkungen und höheren Infrastrukturausgaben. Pharmawerte gerieten dagegen nach einem negativen Kommentar Trumps unter Druck.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nach einem schwachen Auftakt 1,5 Prozent im Plus bei 19.549 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 2241 Zähler. Beide Indizes schlossen auf neuen Allzeithochs. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 5393 Stellen. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax zwei Prozent fester bei 10.987 Stellen in den Feierabend und blieb damit gerade einmal zwei Zähler unter seinem zuvor markierten Zwölf-Monats-Hoch.

Pharma-Aktien unter Druck

Aus Furcht vor Zwangsrabatten in den USA warfen Anleger Pharmawerte dagegen aus ihren Depots. Der US-Branchenindex brach 2,9 Prozent ein. Auslöser der Verkäufe war ein Artikel im Magazin "Time", in dem Trump sagte: "Mir gefällt nicht, wie sich die Arzneimittelpreise entwickelt haben." Er werde sie senken.

Die einzigen Aktien mit Kursverlusten im Dow waren die Pharmawerte Merck & Co mit minus 0,36 Prozent sowie Pfizer, die um 1,17 Prozent nachgaben. Wegen „überhöhter und ungerechter“ Preise für ein Epilepsie-Medikament soll der Pharmakonzern Pfizer in Großbritannien eine hohe Strafe zahlen. Es geht um 84,2 Millionen Pfund (99,7 Mio Euro). Zudem soll der Preis für das betreffende Medikament gesenkt werden.

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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