Börse New York
US-Börsen schließen kaum verändert

Der Abschuss des russischen Kampfflugzeuges hat auch Auswirkungen auf die Wall Street. Die Investoren sind besorgt, dass es zur Eskalation kommen könnte. Auch die Warnung vor gestiegener Terrorgefahr drückt die Stimmung.

New YorkDer Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges durch das Nato-Mitglied Türkei hat am Dienstag auch an der Wall Street für Nervosität gesorgt. "Investoren sind besorgt, dass die Spannungen eskalieren könnten", sagte Anlagestratege Jack Ablin von BMO Private Bank. Außerdem drückte die Warnung der US-Regierung vor gestiegener Terrorgefahr bei Auslandsreisen auf die Stimmung. Beides belastete bereits die Aktienmärkte in Europa.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent höher mit 17.812 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,1 Prozent auf 2089 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq trat dagegen bei 5102 Punkten auf der Stelle. In Frankfurt schloss der Dax sogar 1,4 Prozent schwächer auf knapp 10.934 Punkten.

Unter den Verlierern an der Wall Street waren insbesondere Tourismus- und Luftfahrtwerte. Die Aktien des Reiseportals Priceline gaben 1,9 Prozent nach, die des Konkurrenten TripAdvisor 2,1 Prozent. Das Kreuzfahrtunternehmen Carnival verlor 1,9 Prozent an Börsenwert, Wettbewerber Royal Carribean 3,1 Prozent. United Continental verbilligten sich um drei Prozent, Delta Air Lines um 3,1 Prozent.

Auf den Einkaufslisten standen dagegen Tiffany. Sie gewannen 3,6 Prozent, obwohl der Edeljuwelier im vergangenen Geschäftsquartal belastet durch den starken Dollar einen überraschenden Umsatzrückgang verzeichnete.

Der Kurs von Campbell Soup zog 3,1 Prozent an. Der Suppenhersteller übertraf mit seinem Quartalsgewinn die Markterwartungen und erhöhte seine Prognose für das Gesamtjahr.

Auf der Gewinnerseite standen zudem Ölwerte, die von anziehenden Ölpreisen profitierten. Exxon kletterten 1,9 Prozent, Chevron 1,5 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 920 Millionen Aktien den Besitzer. 1893 Werte legten zu, 1162 gaben nach und 134 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,94 Milliarden Aktien 1659 im Plus, 1121 im Minus und 175 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten leicht zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 3/32 auf 100-3/32. Die Rendite sank auf 2,239 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 4/32 auf 99-31/32 und rentierte mit 3,002 Prozent. Händler sagten, dass die festverzinslichen Staatspapiere nach dem Kampfjet-Abschluss als sicherer Hafen gefragt gewesen seien.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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