Börse New York
US-Gesundheitsreform treibt Pharma-Aktien an

Dow Jones und Nasdaq notierten am Donnerstag zunächst leicht im Plus – auch angeschoben durch den neuen Anlauf der Republikaner zur Rückabwicklung von Obamacare. Doch die niedrigen Ölpreise verunsicherten die Anleger.
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New YorkDie Wall Street hat am Donnerstag nahezu unverändert geschlossen. Kurz vor Handelsende machten Verluste bei Finanzwerten und Konsumgütern Gewinne im Gesundheitssektor zunichte.

Der neue Versuch der Republikaner zur Rückabwicklung der Gesundheitsreform Obamacare hatte die Kurse zunächst gestützt. Nach wochenlangen Arbeiten legte die Partei von Präsident Donald Trump einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Auch eine leichte Erholung der Ölpreise, die sich positiv auf Energiewerte auswirkte, trug zwischenzeitlich zur guten Stimmung bei.

Der Dow-Jones-Index ging bei 21.397 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 lag bei 2434 Zählern. Die Technologiebörse Nasdaq gewann minimal auf 6236 Punkte.

In Europa fassten Anleger Aktien nur mit spitzen Fingern an. Die Ölpreisschwäche der vergangenen Wochen machte sie nervös. Der Dax schloss 0,2 Prozent im Plus bei 12.794 Punkten, der EuroStoxx50 ging marginal fester bei 3557 Zählern aus dem Handel. Die Ölsorte Brent kostete 45,23 Dollar je Barrel (159 Liter) und war damit rund zehn Dollar billiger als noch vor wenigen Wochen. Im Handelsverlauf stabilisierte sich der Preis.

An der Wall Street gehörten wegen des neuen Anlaufs bei der Gesundheitsreform Aktien von Pharmafirmen zu den Gewinnern. Der entsprechende S&P-Index legte ein Prozent zu und erreichte einen Rekordwert. Die Papiere von Johnson & Johnson verteuerten sich um knapp ein Prozent und die von Gilead um über vier Prozent.

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