Börse New York
US-Konjunktur und Irak-Konflikt bremsen Wall Street aus

In den USA belasten schwache Wirtschaftsdaten die Börsen. Vor allem die schlechteren Einzelhandelsumsätze sorgen für Enttäuschung. Aber auch die angespannte Lage im Irak lässt die Anleger zurückhaltender agieren.
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New YorkEnttäuschende Konjunkturdaten und die Eskalation im Irak haben am Donnerstag die Stimmung an den US-Börsen getrübt. So stieg der Umsatz im US-Einzelhandel im Mai mit 0,3 Prozent nicht so stark wie von Analysten mit 0,6 Prozent prognostiziert. Paul Schatz, Investment-Chef der Anlagefirma Heritage Capital, nahm es aber gelassen: Nach der jüngsten Rally hätten die Aktienmärkte eine Pause eingelegt, sagte er. Dies sei normal.

Doch auch der Vormarsch der Islamisten im Irak verunsicherte die Anleger, die USA drohten mit einem Militäreinsatz. Zugleich ließ die Sorge um die Zukunft der Rohölproduktion in dem Opec-Land den Ölpreis steigen. Davon profitierten an der Wall Street Energiewerte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Minus von rund 0,7 Prozent bei 16.734 Stellen. Im Verlauf pendelte er zwischen 16.841 und 16.703 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor ebenfalls 0,7 Prozent auf 1930 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,8 Prozent auf 4297 Punkte nach. In Frankfurt ging der Dax 0,1 Prozent leichter auf 9938 Punkten aus dem Handel. US-Öl WTI verteuerte sich um 2,4 Prozent auf 106,90 Dollar je Barrel.

Bei den Einzelwerten stand der Hersteller von Yoga-Bekleidung Lululemon Athletica im Fokus. Die Papiere verloren bei hohen Umsätzen fast 16 Prozent an Wert, nachdem das Unternehmen Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr kappte. Konkurrenz unter anderem von Gap machen ihm zu schaffen.

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