Börse New York
Von Konjunkturdaten ausgebremst

Nach anfänglichen Verlusten haben die US-Börsen zum Wochenschluss kaum verändert geschlossen. Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal doch nicht so sehr gewachsen wie zunächst angenommen.
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New YorkDie US-Börsen haben am Freitag nachgegeben. Die Anleger hätten sich wegen schwacher Konjunkturdaten zurückgehalten, sagten Händler. So wuchs das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal nur um 2,2 statt der zunächst ermittelten Jahresrate von 2,6 Prozent. Im Vorquartal war das Plus noch mehr als doppelt so stark gewesen. Insgesamt ist die US-Wirtschaft nach Einschätzung vieler Analysten derzeit aber solide aufgestellt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,45 Prozent nach auf 18.132 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,3 Prozent auf 2104 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,5 Prozent auf 4963 Stellen. Damit ergeben sich auf Wochensicht kaum Veränderungen. Im Gesamtmonat Februar allerdings legte die Nasdaq 7,1 Prozent zu, der Dow 5,6 und der S&P 5,5 Prozent. Der Dax legte am Freitag weitere 0,7 Prozent auf 11.401 Zähler zu. Für das deutsche Börsenbarometer war es der siebte Wochengewinn in Folge. Seit Anfang Januar hat der Index rund 16 Prozent zugelegt, so viel wie noch nie in einem Zweimonatszeitraum.

Zu den Verlierern an der US-Börse zählten Aktien von J.C. Penney, die 6,8 Prozent nachgaben. Der Einzelhändler überraschte Anleger mit einem Quartalsverlust. Er erwartet zudem in diesem Jahr nur geringere Verbesserungen der Gewinnmarge.

Von den 475 der 500 Firmen aus dem Index S&P 500, die bislang ihre Bilanz vorlegten, haben nach Reuters 69,5 Prozent die Prognosen übertroffen. Das liegt leicht über dem Schnitt von 69 Prozent der vergangenen vier Quartale. Der Gewinn der Unternehmen wuchs in dem Zeitraum im Schnitt um 6,8 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,86 Milliarden Aktien den Besitzer. 1567 Werte legten zu, 1485 gaben nach und 137 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,93 Milliarden Aktien 1048 im Plus, 1694 im Minus und 120 unverändert.

US-Staatsanleihen legten zu. Die Zehnjährigen verbesserten sich um 9/32 auf 99-31/32. Sie rentierten mit 2,001 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten um 21/32 auf 97-30/32 und hatten eine Rendite von 2,600 Prozent.

Von den 475 der 500 Firmen aus dem Index S&P 500, die bislang ihre Bilanz vorlegten, haben nach Reuters 69,5 Prozent die Prognosen übertroffen. Das liegt leicht über dem Schnitt von 69 Prozent der vergangenen vier Quartale. Der Gewinn der Unternehmen wuchs in dem Zeitraum im Schnitt um 6,8 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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