Börse New York Wall-Street-Anleger sind zum Wochenstart in Kauflaune

Spekulationen auf weitere moderate Zinsschritte der Fed und die Handelspolitik von US-Präsident Trump haben am Montag die US-Börsen angeschoben.
Update: 26.02.2018 - 22:13 Uhr Kommentieren

„Moderate Zinsschritte“ – Anleger zum Wochenstart in Kauflaune

„Moderate Zinsschritte“ – Anleger zum Wochenstart in Kauflaune

New YorkSpekulationen auf weiter nur moderate Zinsschritte der US-Notenbank Fed haben am Montag die Wall Street angeschoben. "Es gibt Spekulationen, dass (der neue US-Notenbank-Chef Jerome) Powell beim Thema 'Inflation über der Zwei-Prozent-Zielmarke' etwas kulanter ist", sagte Aaron Clark, Fondsmanager beim Vermögensberater GW&K in Boston. Das und die mögliche Begründung einer solchen Haltung stünden im Fokus einer Anhörung am Dienstag.

In dem schon am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht an den US-Kongress zur Geldpolitik stellte die Fed fest, dass es keine großen Gefahren für ihre Politik der behutsamen Zinserhöhungen gebe. Der Wirtschaftsaufschwung werde weiter durch einen stetigen Zuwachs an Jobs, einen steigenden Wohlstand der Haushalte und eine günstige Stimmung bei den Verbrauchern unterstützt. Anfang Februar hatten Sorgen über eine eventuell schärfer als erwartete US-Zinspolitik die Kurse an den weltweiten Aktienbörsen nach unten gezogen.

Der Dow Jones schloss 1,6 Prozent höher auf 25.709 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 2779 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,2 Prozent auf 7421 Punkte.

Unter den Einzelwerten standen Qualcomm im Fokus. Der Chipkonzern will nun in direkte Verhandlungen mit dem Kaufinteressenten Broadcom über den Preis für den dann größten Technologie-Deal aller Zeiten treten. Qualcomm stiegen um 5,8 Prozent, Broadcom notierten kaum verändert.

Die Aktien des Barbie-Herstellers Mattel verloren 3,4 Prozent. Die Analysten von Jefferies hatten die Titel von "hold" auf "underperform" herabgestuft.

Die Aussicht auf Schutzzölle verhalf dagegen einigen Stahlwerten wie US Steel auf die Beine. US-Steel-Papiere stiegen um 1,9 Prozent. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, wenn Zölle benötigt würden, um die US-Stahlindustrie nach vorn zu bringen, dann solle es so sein.

Die europäischen Aktienbörsen starteten ebenfalls mit Kursgewinnen in die neue Woche. Allerdings trauten sich die Anleger nur wenig aus der Deckung. Der Dax ging 0,4 Prozent höher auf 12.527 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 legte 0,6 Prozent auf 3463 Zähler zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 810 Millionen Aktien den Besitzer. 1956 Werte legten zu, 958 gaben nach und 146 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,84 Milliarden Aktien 1934 im Plus, 1011 im Minus und 211 unverändert.

Die US-Kreditmärkte bewegten sich vor der Anhöhrung Powells kaum. Die zehnjährigen Staatsanleihen stiegen 2/32 auf 99-1/32. Die Rendite sank auf 2,8642 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 1/32 auf 96-28/32 und rentierte mit 3,1613 Prozent.

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