Börse New York
Wall Street beschließt die Woche mit Rekord

Für den vierten Tag in Folge hat der Dow-Jones einen Höchststand erreicht. Erfreuliche Konjunkturdaten und das billige Geld der Fed trieben die Börse. Doch es gab auch Verlierer - vor allem unter den Bankenwerten.
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New YorkErmutigende Daten vom Arbeitsmarkt haben den Leitindex Dow Jones am Freitag den vierten Tag in Folge auf ein neues Rekordhoch geschickt. Während des Handels erreichte der Leitindex erstmals die Marke von 14.413 Stellen. Zuvor hatte der Dax die psychologisch wichtige Marke von 8000 Punkten geknackt.

Auftrieb erhielten die Kurse an der Wall Street von den Jobzahlen für Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 7,7 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende 2008.

Einige Anleger nutzten den Höhenflug auch, um sich von Aktien zu trennen und grenzten damit die Aufschläge ein. Auf der Verkaufsliste standen vor allem Bankenwerte. Investoren versuchten, nach dem Banken-Stresstest der Fed Gewinne zu verbuchen, hieß es. Die US-Großbanken sind dank dickerer Kapitalpolster mittlerweile besser auf künftige Finanzkrisen vorbereitet.

Der Dow-Jones-Index für die Standardwerte stieg um 0,5 Prozent auf 14.397 Punkte. Im Handel pendelte der Leitindex zwischen 14.329 und 14.413 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 kletterte knapp 0,5 Prozent auf 1551 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,4 Prozent auf 3244 Punkte zu.

Auf Wochensicht ergab sich für den Dow und S&P ein Aufschlag von 2,2 Prozent, für die Nasdaq von 2,4 Prozent. Der S&P hat damit von den vergangenen zehn Wochen neun mit Gewinnen abgeschlossen. Der Dax stieg zeitweise auf ein Fünf-Jahres-Hoch von 8015,07 Punkten und war damit nur noch etwa 135 Zähler von seinem bisherigen Rekordhoch aus dem Jahr 2007 entfernt. Er verabschiedete sich mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 7986,47 Punkten ins Wochenende.

"Das sind großartige Zahlen", sagte Analyst Darrell Cronk vom Bankhaus Wells Fargo zum US-Arbeitsmarktbericht. "Ich kann rein gar nichts Schlechtes daran entdecken." Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im vergangenen Monat um 236.000. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit 160.000 gerechnet. Zuletzt war schon die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gesunken.

Auch die chinesischen Exporte überzeugten. "Der Markt ist von den Wirtschaftsdaten aus China begeistert und setzt seinen Höhenflug fort", sagte Analyst Andre Bakhos von Lek Securities.

Im Reich der Mitte legten die Ausfuhren im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 21,8 Prozent zu. Experten hatten lediglich mit plus 10,1 Prozent gerechnet. Die Regierung in Peking setzt fest darauf, dass der Außenhandel dieses Jahr anzieht.

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  • Es wäre schön, wenn es am Kopf der Zeitung einen Zähler gäbe, der die Zahl der optimistischen und pessimistischen Artikel in Bezug auf die Börsenentwicklung anzeigt. Aus dem Bauch heraus scheinen sich diese nämlich im wöchentlichen Rhythmus die Waage zu halten.

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