Börse New York
Wall Street gibt am Ende des Verfallstags Gewinne ab

Dank guter Vorgaben aus Europa sind die New Yorker Börsen zunächst etwas vorgerückt. Aufgrund der verfallenden Optionen und Futures hielten sich US-Anleger aber am Ende bedeckt. Zu den Verlierern zählte RIM.
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DüsseldorfDie New Yorker Börsen haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Im Zuge des Großen Verfallstags gab die Wall Street ihre Gewinne im späten Geschäft ab. Anleger lenkten die Kurse in die für sie günstige Richtung.

Ihr Augenmerk richteten die Börsianer zudem auf Spanien, das womöglich bald ein komplettes Hilfsprogramm seiner Euro-Partner über den Rettungsschirm ESM beantragen könnte und im Gegenzug dafür seine Sparbemühungen verstärken soll. Die Aussicht auf ein solches Hilfsgesuch beruhige die Märkte, sagte Peter Cardillo, Marktanalyst bei Rockwell Global Capital.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ließ 0,1 Prozent auf 13.579 Punkte Federn. Im Handelsverlauf bewegte er sich zwischen 13.571 und 13.647 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 ging unverändert auf 1460 Punkten aus dem Handel. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte dagegen 0,1 Prozent auf 3179 Punkte zu. Im Wochenvergleich ergab sich für den Dow ein Minus von 0,1 Prozent, für den S&P ein Abschlag von 0,4 Prozent und für den Nasdaq einen Rückgang von 0,1 Prozent. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 7451 Punkten ins Wochenende.

Der Verkaufsstart des neuen iPhone bescherte den Aktien von Apple ein Plus von 0,2 Prozent. Weltweit bildeten sich vor den Läden des Konzerns lange Schlangen.

Die Anteilsscheine von Oracle notierten 0,7 Prozent fester, nachdem der Softwareriese ein Quartalsergebnis im Rahmen der Erwartungen vorgelegt hatte. Die Erlöse sanken indes um zwei Prozent auf 8,18 Milliarden Dollar. Die im Dax gelisteten Papiere des Rivalen SAP verzeichneten ein Plus von 0,6 Prozent.

Auf den Einkaufslisten der Börsianer standen die Aktien von KB Home. Die Aktie des fünftgrößten US-Baukonzerns verteuerte sich um mehr als 16 Prozent, nachdem das Unternehmen überraschend einen Quartalsgewinn verbucht hatte.

Kräftig abgestraft wurden die Anteilsscheine von Research in Motion (RIM) mit einem Minus von 6,5 Prozent. Das Unternehmen kämpft mit großen Problemen. In mehreren Ländern fielen die Dienste des Blackberry-Herstellers aus, Mails und Webseiten ließen sich nicht abrufen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,8 Milliarden Aktien den Besitzer. 1755 Werte legten zu, 1223 gaben nach und 112 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,39 Milliarden Aktien 1530 im Plus, 985 im Minus und 104 unverändert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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